Variable Hypothek: optimal zur Überbrückung Ihrer Finanzierung

 

„Die variable Verzinsung hat sich im Vergleich zum Baukredit mit Festzins als das günstigere Angebot erwiesen“, resümiert König. Dies mag für den untersuchten Zeitraum stimmen, verallgemeinern sollte man das Ergebnis der Untersuchung aber nicht.

Vorsicht vor Hypothekendarlehen mit variabler Verzinsung Statt die Hypothekenzinsen festzuschreiben, können Sie auch ein Hypothekenkredit mit variabler Verzinsung wählen. Fast jede Immobilie muss finanziert werden. Auf den Erhalt des gute Einvernehmens sollten Sie nicht zu viel Wert legen, und schon gar nicht deswegen einen einseitigen Vertrag unterschreiben.

Was ist eine Hypothek?

Anders als bei Festzinsdarlehen werden variable Darlehen nicht mit einer Zinsbindung von mehreren Jahren abgeschlossen. In der Regel wird der Zinssatz bei dieser Darlehensvariante alle drei Monate auf Basis eines Referenzzinssatzes, beispielsweise dem Drei-Monats-EURIBOR, angepasst.

Eine Hypothek mit Festzins garantiert Ihnen gleichbleibende Hypothekarzinsen, allerdings müssen Sie sich für eine bestimmte Laufzeit verpflichten.

Bei einer Hypothek mit variablem Zins haben Sie mehr Flexibilität hinsichtlich der Laufzeit, doch sind die Zinssätze im Allgemeinen höher.

Sinkt der Zins, ist das zu Ihrem Vorteil. Steigt er jedoch, müssen Sie die zusätzlichen Kosten tragen. Die Laufzeit ist unbegrenzt und es ist jederzeit möglich, auf eine andere Art Hypothek zu wechseln. Sie wissen genau, welche Kosten auf Sie zukommen und diese bleiben über die gesamte Laufzeit gleich. Unter dem Begriff "Hypothek mit Festzins" versteht man ein Hypothekendarlehen mit einem unveränderlichen Festzins über eine gewisse Laufzeit, die zwischen der Bank und dem Darlehensnehmer vereinbart wurde üblicherweise 10 Jahre.

Diese Methode wird auch bei Fremdwährungsdarlehen praktiziert. Sie weisen jedoch ein hohes Währungsrisiko auf, das häufig in keiner Relation zu den erzielbaren Zinsvorteilen steht. Der Nutzerkreis ist zudem durch strenge Vorgaben der nationalen Bankaufsichtsbehörden auf Währungsausländer begrenzt.

Bei der Vergabe von variablen Darlehen verlangen die Finanzinstitute gegenüber klassischen Annuitätendarlehen meistens höhere Bearbeitungsgebühren und rechnen zudem höhere Risikomargen in ihre Angebotspreise ein. Trotz des derzeit attraktiven Angebotes an variablen Darlehen raten Finanzexperten zu Besonnenheit. Insofern empfiehlt sich eine Investition in ein variables Darlehen nur dann, wenn die entsprechenden finanziellen Mittel vorhanden sind. Zusätzlich dazu sollten Interessenten den Zinsmarkt beobachten.

Beträgt der Anteil des variablen Darlehens maximal 25 Prozent an einer Gesamtfinanzierung, so empfehlen Experten einen Darlehensmindestbetrag von mindestens Darüber hinaus sollte das variable Darlehen zumeist in einer Kombination mit einem sogenannten Annuitätendarlehen in Anspruch genommen werden. Üblich für diese Darlehensart ist eine Zinsbindung von mindestens fünf Jahren. Variable Darlehen sind in diesem Zusammenhang auch separat erhältlich. Die Tilgung sollte immer mindestens nach der vollen Auszahlung des gesamten Betrages erfolgen.

So ist die Umwandlung in ein Annuitätendarlehen möglich. So dient er Banken beispielsweise auch zur Ankopplung von Kredit- und Sparzinsen. Er übergibt die für den Eintrag nötigen Informationen an das zuständige Grundbuchamt.

Bei der Eintragung der Hypothek vermerkt das Grundbuchamt. Zudem erteilt das Grundbuchamt dem Gläubiger eine Urkunde, den Hypothekenbrief. Deshalb bezeichnen Fachleute diese Art der Hypothek auch als Briefhypothek. Das Gegenteil einer Briefhypothek ist eine Buchhypothek, die ohne Brief lediglich ins Grundbuch eingetragen wird. Die Norm, bei Vergabe einer Hypothek, ist die Briefhypothek. Bei dieser Variante kann der Gläubiger alleine mit der Übergabe des Hypothekenbriefs — also ohne erneute Eintragung ins Grundbuch — und einer schriftlichen Abtretungserklärung seine Forderungen abtreten.

Das ist unter anderem dann nötig, wenn Sie als Kreditnehmer nach Ablauf der Zinsbindungsfrist eine günstigere Anschlussfinanzierung bei einer anderen Bank wählen. Die Briefhypothek spart allen Beteiligten Zeit und ist günstiger als die Abtretung einer Buchhypothek, die erneut kostenpflichtig ins Grundbuch eingetragen werden müsste.

Entgegen der landläufigen Meinung dient die Hypothek nur noch in wenigen Fällen als Kreditsicherung. An ihre Stelle tritt heute oft — wie bei einer klassischen Baufinanzierung mit Annuitätendarlehen — die Grundschuld. Diese ist nämlich für Kreditinstitute einfacher zu handhaben. Die restlichen Immobilien werden über eine Grundschuld gepfändet. Die Grundschuld ist für Kreditinstitute im Alltag die weniger aufwendige und kostspielige Variante, weshalb sie allmählich die klassische Hypothek als Grundpfandrecht verdrängt.

Weil der Begriff der Hypothek jedoch geläufiger ist, verwenden ihn heute viele als Synonym für eine Grundschuld. Zwangsvollstreckung anzuordnen, um aus dem Erlös seine restlichen Forderungen zu begleichen. Dieses Recht wird dem Kreditgeber mit dem Grundpfandrecht bei der Hypothek eingeräumt.

Eine andere Möglichkeit des Gläubigers, an sein Geld zu kommen, ist die Zwangsverwaltung. Bei der Finanzierung einer Immobilie über ein Hypothekendarlehen wird im Falle einer Zwangsversteigerung zwischen einer erst- und zweitrangigen Hypothek oder auch 1a-Hypothek bzw. Ein Objekt kann nämlich durchaus mit mehreren Hypotheken belastet sein. Die Reihenfolge der Grundbucheinträge wird dann wichtig, wenn Sie als Kreditnehmer das Darlehen nicht mehr zahlen können.

Denn dann gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wenn es zu einer Zwangsvollstreckung oder Notverkauf der Immobilie kommt, erhält der Gläubiger als erstes Geld, der zuerst im Grundbuch eingetragen ist.

Für erstrangige Hypotheken sind Geldinstitute daher bereit, besonders günstige Konditionen anzubieten. Je weiter hinten im Rang der Kreditgeber mit seinem Grundpfandrecht stehen muss, desto teurer wird das Darlehen. Ob es sich um eine erst- oder zweitrangige Hypothek handelt, hängt mit dem Beleihungswert, der als Sicherheit verwendeten Immobilie, zusammen.

Unter Beleihungswert ist der Wert der Immobilie zu verstehen, den die Banken beim Verkauf der Immobilie erhalten würden. Weil Geldgeber gern auf Nummer sichergehen, finanzieren sie eine Immobilie in der Regel nicht in voller Höhe, sondern nur bis zum sogenannten Beleihungswert.

Dessen Höhe legt jeder Kreditgeber nach eigenen Kriterien fest. Dass bedeutet, wenn Sie eine Immobilie im Wert von Für die Einordnung des Grundpfandrechts als 1a- oder 1b-Hypothek kommen nun noch die Beleihungsgrenzen zum Tragen.

Auch die bestimmt jeder Gläubiger für sich. Für die Eintragung der Hypothek ins Grundbuch fallen Gebühren an. Die Höhe der Gebühren hängt von der Höhe der zu sichernden Darlehnssumme ab. Die Gebühren können dabei mehrere hundert bis über tausend Euro betragen.

Es ist jedoch schwer im Vorfeld zu sagen, wie hoch die Notarkosten der Hypothek ausfallen. Daneben können für das Hypothekendarlehen auch Grundschuldzinsen erhoben werden. Diese sollen im Falle einer Zwangsvollstreckung die anfallenden Kosten decken. Im Gegensatz zu einem Baudarlehen , können Sie bei einem Hypothekendarlehen frei über die Kreditsumme verfügen.

Sie bestimmen, was mit dem Geld passiert. Bei einem typischen Baudarlehen, beispielsweise für einen Hausbau, ist das anders: