Kinderarbeit: Plackerei statt Schule

 

 · Sie müssen ja nicht in Deutschland erhöht werden. Die exportorientierten, internationalen TopKonzerne können auf der ganzen Welt neue Werke bigbayhouse.info: Michael Gneuss.

Es hat so unglaublich tolle Landschaften zu bieten, dass wir teilweise wirklich dachten, wir wären inmitten eines Märchens gelandet. Es herrscht ein Gefühl der gemeinsamen Verantwortung und Ausgewogenheit gegenüber dem japanischen Modell. Wenn man sich auf Nord- und Mittelwales oder Snowdonia beschränkt, reichen eine oder zwei Wochen vollkommen aus.

Das ist das internationale Gesicht für Nein

Dieses Deutsch-Englisch-Wörterbuch basiert auf der Idee der freien Weitergabe von Wissen. Mehr Informationen! Enthält Übersetzungen von der TU Chemnitz sowie aus Mr Honey's Business Dictionary (Englisch/Deutsch).

Stirnrunzeln, zusammengepresste Lippen, ein leicht nach oben gezogenes Kinn. Offenbar handelt es sich bei dem Ausdruck also um die internationale Mimik für Nein, die in allen Sprachen funktioniert. The Ohio State University. Und womöglich eine Antwort auf die Frage, wie Sprache überhaupt entstanden ist, sagt Martinez: Unsere Studie legt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen Sprache und dem mimischen Ausdruck von Emotionen gibt.

Was da passiert, ist Folgendes: Unser Gehirn versucht die Muskelbewegungen in anderen Gesichtern zu erkennen, um bestimmte Emotionen daraus abzuleiten. Aber Muskeln kann man nicht sehen, also interpretieren wir optische Merkmale, die den Muskelbewegungen ähneln könnten. Und es gibt neutrale Gesichter — Gesichter im Ruhezustand —, die so aussehen, als wären bestimmte Muskeln in Bewegung, obwohl sie es gar nicht sind. Der wissenschaftliche Ausdruck dafür lautet: Demnach ist das RBF vor allem eine Zuschreibung der anderen, die nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, wie seine Besitzerin sich gerade fühlt oder was sie denkt.

Jahrhundert gehörte es in Europa und Amerika zur Tagesordnung, dass schon sechsjährige Kinder bis zu 16 Stunden am Tag in Textilfabriken oder in Bergwerken arbeiten mussten. Das waren die Anfangsjahre der sogenannten Industrialisierung. Damals wurde die Grundlage für den späteren Wohlstand der westlichen Länder gelegt. Dass es uns heute so gut geht, haben wir auch den Kindern zu verdanken, die damals um ihre Kindheit betrogen wurden und unter schwierigsten, oft auch gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Länder wie Indien, Vietnam oder China machen gerade eine ähnliche Entwicklung durch wie diejenige, die in Deutschland vor weit mehr als Jahren begann. Im Zuge der Globalisierung haben westliche Konzerne und Unternehmen vor allem in vielen asiatischen Ländern Fabriken aufgebaut, weil Arbeitskräfte dort billiger sind und sie so ihre Ware viel günstiger produzieren lassen können.

Wo der Profit im Mittelpunkt steht, liegt die Vermutung nahe, dass der ein oder andere Unternehmer womöglich auch Kinder in seinen Fabriken arbeiten lässt. Dass dieser Verdacht nicht aus der Luft gegriffen ist, beweist das Beispiel des Sportartikelherstellers Nike. Nach weltweiten Protesten hörte Nike damit auf. Dass es tatsächlich immer wieder Unternehmen gibt, die so verantwortungslos handeln, ist traurig.

Deswegen die Globalisierung pauschal als Förderer von Kinderarbeit zu verdammen, wäre aber falsch. Denn andererseits trägt sie dazu bei, dass sich die Situation von vielen Kindern weltweit verbessert. Tatsächlich haben viele ehemals arme Familien heute mehr Einkommen zur Verfügung, weil der Vater oder die Mutter einen Job in den vielen neu entstandenen Fabriken gefunden haben.

So wird die ohnehin schlecht bezahlte Arbeit der Kinder bisweilen entbehrlich — und die Eltern können es sich eher leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Seit Jahrzehnten gibt es immer mehr Menschen und Organisationen, die sich für einen weltweiten Schutz von Kindern einsetzen und gegen die Kinderarbeit protestieren. Die internationale Arbeitsorganisation IAO legte schon in einer Konvention fest, dass Kinder erst dann arbeiten dürfen, wenn die Schulpflicht beendet ist.

Bei uns in Deutschland ist die Arbeit von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen gesetzlich verboten.

Ab einem Alter von 13 Jahren dürfen Jugendliche gewisse leichte Arbeiten verrichten — allerdings unter strengen Auflagen. So dürfen sie höchstens zwei Stunden pro Tag arbeiten, und das nur fünf Mal die Woche zwischen 8 und 18 Uhr, wenn keine Schule ist. Zum Glück ist die Kinderarbeit in den vergangenen Jahren tatsächlich schon weniger geworden.

Die Internationale Arbeitsorganisation hat herausgefunden, dass es schon elf Prozent weniger Kinderarbeiter gab als vier Jahre davor. Vor allem die Zahl der Kinder, die wirklich gefährlicher Arbeit nachgehen müssen, ist stark rückgängig, und das macht Mut.

Organisationen wie Unicef oder die IAO dürfen sich auf die Fahnen schreiben, dass ihre Arbeit dazu beigetragen hat, dass heute viel weniger Kinder arbeiten müssen als noch vor einigen Jahren.

Konventionen, Chartas und Kampagnen können sehr hilfreich sein, doch sie haben auch Grenzen. Zu Recht warnen Menschenrechtsaktivisten davor, dass solche Vorgaben oft nicht ausreichen, um die Situation der Kinder wirklich zu verbessern: So kann sich ein Textilkonzern zwar per Abkommen dazu verpflichten, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den eigenen Fabriken zu sorgen.

Ob die Betriebe, die ihm die Stoffe liefern, Kinder arbeiten lassen oder nicht, ist davon unberührt — und nur sehr schwer zu kontrollieren. Home Geld Globalisierung Kinder Kinderarbeit: