Alpha – der Heilige Gral der Überrendite. Leider vom Aussterben bedroht.

 


Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen. Auch ich versuche mich am Vermögensaufbau u.

ETFs sind ideal geeignet, um langfristig ein stabiles Kernvermögen aufzubauen


Ein Wort noch zu den Faktoren: In meinen Coachings muss ich manchmal mit folgendem Missverständnis aufräumen: Einen Faktor ist kein Feature, das man einfach so dazu buchen kann. Gerade Anfänger unterliegen oft dem Irrtum:. Meine Rendite berechnet sich wie folgt:.

So läuft das nicht. Es kann sein, dass Sie mit dieser Mischung fünf, sechs oder sieben Jahre schlechter abschneiden als mit einem reinen Beta-Portfolio.

Weil diese Faktoren keine abhängig Beschäftigten sind, sondern Freigeister. Die schleppen sich nicht jeden Tag zur Börse und machen da Rendite. Die kommen und gehen, wie es ihnen passt. Es kann sein, dass der gute Sir Value es sich jahrelang auf den Cayman Inseln gut gehen lässt. Eines Tages spürt ihn da die Börse auf und hält ihm genervt den Kontrakt unter die Nase: Das Jahrzehnt ist fast rum.

Dabei hat Sir Value nur Angst vor der Regression. Und was Small Capine angeht: Die ist keinen Deut besser. Sehr schön visualisiert in diesem Periodensystem der Renditen.

Es jagen über alle sieben Weltmeere und es aufspüren, wo immer es sich verstecken mag? Koste es, was es wolle! Was spricht dagegen, prognosefrei zu leben und sich einfach eine Portion solide Marktrendite garniert mit ein paar Smart-Beta-ETFs zu gönnen?

Weil es besser klingt, hat die Finanzindustrie die Faktoren in Smart Beta umgetauft. Noch regelbasiert, aber nicht mehr marktkapitalisiert, so die allgemeine Definition von Smart Beta.

Sie suchen sich einen passenden Index. Folgende Fragen sind zu klären. Da schleicht sich die Realität durch die Hintertür herein.

French-Fama theoretisieren sich die Werte mit Excel herbei. Die armen Fonds-Manager müssen kaufen und brauchen dazu Liquidität. Natürlich würden sie am liebsten synthetisch werden, aber da legt der Vertrieb sein Veto ein: Swapper sind böse, die kriegen wir nicht so gut platziert.

Welcher Anstieg in welchem Zeitraum? Value kann man sich da noch vorstellen, aber gibt es da überhaupt so etwas wie Momentum? Das herauszufinden ist Ihr Job. Besonders smart müssen Sie beim Check der Faktor-Definition sein. Würden Sie einen Mann mit 1,85 m als klein bezeichnen? Nun stellen Sie ihn zwischen die Harlem Globetrotters und er wird zum Zwerg. Genau das kann Ihnen auch mit einem Small-Caps-Index passieren.

Hier versammeln sich die kleinsten Firmen. Sind das kleine Firmen oder Firmen, die klein wirken? Jetzt geht die Zankerei los. Was ist ein Small Cap überhaupt? Ich habe folgende Definitionen gefunden.

Die Industrie ist dabei, die French-Fama-Faktoren weiter zu differenzieren. Kennen Sie den Unterschied? Mehr dazu in diesem Interview. Das müssen Sie entscheiden. Banking und Versicherungen sind Value! Wobei, so ganz stimmt das nicht. Finde sich da noch einer zurecht! Das klassische Value, das verbesserte Value oder das gewichtete Value?

Sie müssen das für jeden der anderen drei Faktoren auch durchexerzieren. Und zwar ohne eine Teenie-Schwangerschaft beklagen zu müssen. Aber auch ein arroganter Momentum hat nicht immer Schwung.

Zu diesem Zeitpunkt hätten Sie nichts von dem Gipfelsturm bis gewusst. Relativ gesehen hat der Index nicht stärker verloren als seine Kollegen, aber da er höher gestiegen ist, war der Absturz absolut gesehen heftiger.

Performance und konnte sich Momentum absetzen, lagen Value und Basis vorne, ab ziemlicher Gleichtakt. Wer mehr zum Thema Faktor-Investing wissen will: MSCI hat hier alles aufgefahren, was Sie wissen müssen. Wie bringen wir da unsere Faktoren unter? Das Ganze aber leider ohne konkrete Gewichtungen. Nirgendwo eine fundierte Herleitung. Das hat mich nicht überzeugt. Was bleibt, ist der Griff zum Kommer.

Wohin hat uns die Reise geführt? Wenn schon Faktor-Investing, dann über preiswertes Beta und nicht über aktives Alpha. Ist Faktor-Beta wirklich den Aufwand wert? Zumindest bevor man Woher kommt dieser Jagdeifer?

To their credit, my friends who possess only modest means have usually followed my suggestion. Instead, these investors politely thank me for my thoughts and depart to listen to the siren song of a high-fee manager or, in the case of many institutions, to seek out another breed of hyper-helper called a consultant.

That professional, however, faces a problem. That would be career suicide. Large fees flow to these hyper-helpers, however, if they recommend small managerial shifts every year or so. That advice is often delivered in esoteric gibberish that explains why fashionable investment "styles" or current economic trends make the shift appropriate.

The wealthy are accustomed to feeling that it is their lot in life to get the best food, schooling, entertainment, housing, plastic surgery, sports ticket, you name it. Their money, they feel, should buy them something superior compared to what the masses receive. Vor allem für unser Geld. Das war sogar mal eine Titelgeschichte in der Capital: Der sicherste Weg, überdurchschnittlich abzuschneiden, ist es, konsequent den Durchschnitt anzustreben.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Wieder einmal bringt es der Finanzwesir eloquent fertig mich auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Auch mit dem grundsätzlichen Wissen um die Finanzpornografen wird man, gerade zu Beginn der eigenen Investorkarriere, immer wieder nur allzu leicht in Versuchung geführt auch ja alle Faktorprämien im sehr übersichtlichen Depot abzudecken.

Wieder mal ein sehr guter Beitrag. Hallo FinanzFux, danke fürs teilen. Das ist ja ein wahrhaft "gruseliges" Dokument: An examination of the FF4 factor decomposition in Table 1 reveals the key differences between the risk-seeking and risk-averse strategies: Net of the value effect and other factor tilts, we are left with annualized FF4 alphas that are statistically similar to zero.

Denn mit dem schlechten Jahr dürfte der Momentum-Index bis heute minimal? Ein Thema was auch mal einen separaten Artikel wert wäre ist das Thema Risiko.

Die meisten menschen schauen sich den Graph an, wie der Momentum den World-Index über 15 Jahre deutlich outperformt an und denken: Klar, der Momentum ist offensichtlich der bessere Index. Aber im Grunde ist dieser Graph völlig wertlos ohne die unterschiedlichen Risiko-Profile der beiden Indizes zu vergleichen.

Weil Risiko ja das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential ist. Und ich kann problemlos die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ereignisses deutlich erhöhen, wenn ich im Gegenzug das Schadenspotential im nun selteneren Schadensfalle deutlich erhöhe. Im Casino spiele ich French Roulette. Ich kann meinen Rouletteeinsatz aber auch so gestalten, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit z.

Dazu setze ich z. Dummerweise ist das trotzdem nicht das Geheimnis die Bank zu schlagen, sondern nur ein mathematischer Taschenspielertrick. Unterm Strich hat sich am mathematischen Erwartungswert aber nichts geändert. Was hat das nun mit der Börse zu tun? Eine Zeit lang sieht es so aus, als ob der Weg zum sicheren Geldverdienen gelungen ist, bis eines schwarzen Tages dann die gesamte Kohle weg ist.

Ob man diesen schwarzen Tag miterlebt ist schlicht Glückssache. Auch "Dividenden-Aristokraten" haben ihre Hochs und ihre Tiefs. Bei manchen Fonds erzielt man damit tatsächlich 20 Jahre lang "alpha", andere Varianten wie z.

Und natürlich findet man immer Gründe, wieso weshalb warum jener Fond schlecht war und jener gut. Und auch von denen hat jeder eine Geschichte wieso er so erfolgreich war. Die hübsche Blondine, die auf die Würfel gepustet hat, die Glückszahl 17, das in den Permanenzen erkannte Muster Risiko ist eben nicht direkt messbar oder gar sichtbar. Die beste Annäherung die ich kenne wäre es, jede Strategien rückwirkend bis nachzurechnen und ggf. Aber selbst das hilft.

Meinst du die Aussage: Sonst rebalancen Sie mit Peanuts und die Kaufkosten ruinieren Sie. Mehr zu solchen Gedanken beim Rebalancing und Portfolioaufbau geben dir Artikel wie https: Dem Finanzwesir sei Dank für diese Meisterleistung!

Die Kritik bezog sich auf die ganzen aktiven Kapitalverwalter der Hedge Fonds Branche, zu denen kleine Privatkunden eh keinen Zugang haben. Ich bekomme in meinem Kopf die beiden Grafiken des Kursverlaufes und der Performance nicht zusammen.

Kann mir jemand helfen zu verstehen wie ich diese zu lesen habe? Vielleicht hab ich einen groben Denkschnitzer und mir fehlen ein paar Ansätze. Unabhängig woran es liegt, bisher habe ich nicht verstehen können Wieso Performance im Gleichtakt laufen soll alle Varianten mehr oder weniger , wenn doch die Performancediagramme die ich bei MSCI anzeigen kann ein ähnliches Bild zeichnen wie die Kursverläufe. Über ausreichend lange Zeit gewinnt der Momentum immer.

Bitte stubst mich in die Richtung der Erkenntnis. Und statt Liniendiagrammen lieber üblicherweise mit Balken dargestellt auch und besonders, um es von den vorigen Kursverlaufs-Grafiken besser zu unterscheiden. Auch das wieder wäre didaktisch besser rübergekommen wenn man eine andere Darstellungsform gewählt hätte, zB tabellarisch die Excess Returns der Faktorindizes zu ihrem Benchmark normiert.

Smart Beta und Faktoren etc wurden hier auf dem Blog auch schon mehrfach thematisiert, wenn du dir also die Artikel und Kommentare dazu durchliest, wird dir vielleicht einiges klarer. Kurzanleitung fuer Faktor-Freunde bei Extra-Magazin: Hier ein paar Artikel um dem blinden Faktor-Glauben etwas entgegen zu setzen, jaja erhobener Zeigefinger Tja, das liegt wohl daran, dass völlig unterschiedliche Stock Picking Kriterien vom ETF verwendet wurden als für den Momentum Faktor vorgesehen und das hat zufälligerweise gut funktioniert.

Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht:. Auch noch ein guter Artikel, der mal wieder für einige grundlegende Dinge sensibilisiert, die wir ja auch schon teilweise immer mal angesprochen haben. Zwischen dem, was in der finanzakademischen Forschung als "Faktoren" und deren Risikoprämien bezeichnet wird, und dem, was dem Retailinvestor später als "Smart Beta -ETFs" verkauft wird, bestehen schon wesentliche Unterschiede.

Damit sollte man sich zumindest grundlegend etwas auskennen, um damit vernünftig umgehen zu können, und keine vermeidbaren Einordnungs-Fehler zu machen. Long-short factor portfolios are created by taking the top and bottom of stocks ranked by factors, which results in more extreme portfolios.

Der Einfluss allgemeiner Marktbewegungen wird also wegneutralisiert und man bekommt die reine "Faktor"-Rendite. Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht: Constituents are weighted by the product of their momentum score and their market cap. The indexes are rebalanced semiannually; in addition, ad hoc rebalancing may occur, triggered by spikes in market volatility.

Hier werden im Ggs zur akademischen Theorie eben verschiedene Lookback-Perioden benutzt, auch kommt durch das "risiko-adjustieren" mit der Standardabweichung noch ein gewisser Low Volatility Einfluss mit rein.

Mit all den Unterschieden ist es nicht verwunderlich, sondern zu erwarten, dass sich ETF-Rendite und Faktor-Rendite unterscheiden, aber wie gesagt, am Ende landen wir bei der Bewertung davon immer nur wieder beim Thema aufgeklärter Anleger selbst, also ob er diesen Unterschied überhaupt kennt und zur Einordnung damit richtig umgehen kann.

Allerdings zeigt der alphaarchitect Artikel ja schön, dass die MSCI Momentum Variante nur noch wenig mit der akademischen Definition gemein hat, es werden andere Aktien ausgewählt, die deutlich weniger Momentum haben. Die Ironie dabei ist, dass dieser ETF auch noch super performt hat, während der akademische Momentum Faktor nicht so dolle war.

Jetzt stelle man sich mal vor, was passiert wäre, wenn das genau andersherum gewesen wäre Und natürlich wird es Faktor-Fonds geben, die in der Zukunft den breiten Markt geschlagen haben werden, so wie es welche geben wird, die dem breiten Markt hinterherhinken. Sie werden erkannt, aufgegriffen, mit Geld zugeschuettet das dauert etwas und verpuffen aehnlich wie erfolgreiche, "gute", aktive Fonds solange Kapitalzufluss haben, bis sie unterdurchschnittlich werden - immer das gleiche Spiel.

Bin ich gegen Faktoren? Nee, ist doch supi! Der breite Markt ist der Durchschnitt. Ueberperformance kann nur geschehen, wenn es genauso viel Underperformance dazu gibt.

Alle aktiven "Investoren-Ameisen" da draussen helfen in einem immerwaehrenden Kampf mit, dass ein Breit-Index-Investment halbwegs "gesund" bleibt. Was will man mehr? Das ist wie im Goldrausch: Performance von anderen Risiko-Praemien werden dagegen eher nicht verschwinden: Das bleibt also deshalb ein Spielfeld fuer "kleine" Spezialisten. Ausserdem sind kleine Firmen ggfls anfaelliger fuer "lokale Unwetter", Geldversorgung, Wirtschaftszyklen, etc. Deshalb setze ich mittel-langfrisig auf ca. Alle anderen Faktoren lasse ich bisher weg.

Das ist eine sehr gute Frage. Die habe ich mir vor ziemlich genau 20 Jahren auch schon genau so gestellt und eine bislang zuverlässige Antwort gefunden. Denn wie schon diskutiert, kann kein breit bekannt gewordener, passiver Faktor risikoadjustierte Überrendite bzw. Dafür sorgt Overcrowding nach Bekanntwerden bislang sehr zuverlässig. Es macht den Finanzmarkt immer effizienter und fairer für passive Kleinanleger und reduziert jede passiv erwartete Prämie früher oder später auf Null.

Allerdings kann es davor noch ein paar vom Marketing der gierigen Finanzbranche und deren publizistischer Büttel wie u. Swedroe, Kommer und Konsorten gehypte, zyklische Überschwinger in beide Richtungen geben. Die erfreuen dann die Alpha-Jäger.

Aber irgendwann merkt auch das letzte Dumb Money die Abzocke nach etlichen verlustreich realisierten Tracking Error Regrets, und die gierige Karavane zieht zu den nächsten Marketing-Gags weiter. Wie blöd muss ma sein Wie sieht es aber mit Mehrrendite gegen mehr Risiko aus? Das versuchen natürlich auch sehr viele. Das hat daher die bekannte Folge, dass die Effizienz-Kurve nach oben rechts abflacht. Dabei wird aktiv High Beta geshortet und Low Beta long gegangen. Bleibt noch die Diversifikations-Rendite.

Aber auch die hat keine allzu lange Halbwertszeit mehr. Also ist da auch wieder Overcrowding zuverlässig am Werk, wie nicht anders zu erwarten. Für eine zukunftssichere, langfristige Investment-Strategie mit risikoadjustierter Überrendite taugen also Ansätze nur mit passiven Instrumenten immer weniger, wenn es mehr sein soll. Anders sieht es hingegen mit der Kombination von passiven und handverlesenen, aktiven Assets aus. Ich setze dafür seit knapp 20 Jahren z.

Das gelingt aber nur, wenn man die sehr seltenen, wettbewerbsfähigen Quant-Fonds gut verstehen, finden und allokieren kann.

Die dürfen nach meiner Erfahrung nur echtes, reines Alpha erzeugen. Und ihr Alpha muss statistisch signifikant sein. Welchen Fonds es gelungen ist, diese harten Anforderungen in der Vergangenheit zu erfüllen, die haben entsprechende Kernkompetenzen nachhaltig aufgebaut. Wenn die die dann noch weiterhin aufrechterhalten können, dann verflüchtigt sich deren Alpha nicht so schnell.

Das ist ganz ähnlich wie bei gut geführten Firmen aus anderen High-Tech-Branchen, wie z. Die bleiben auch nur vorne, wenn sie sehr "aktiv" ständig innovieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Overcrowding ist bislang seit immerhin 70 Jahren, seit es diese Quant-Fonds gibt, auch kein Problem. Denn die sind selbst von professionellen Investoren kaum zu verstehen. Und die verwandten Hedgefonds haben allgemein einen sehr schlechten Ruf, was viele davon abschreckt. Das kenne ich zwar nicht näher, aber ein paar Spezis, die das machen. Deren Alpha dürfte auch noch lange erhalten bleiben. Denn an beides trauen sich nur die Hartgesottenen ran. Nur wenn die es wirklich "drauf haben", werden die dann reichlich entlohnt.

Aber es gilt wie immer auch hier: Wegen dieser hohen Hürden hat es m. Wer echtes Interesse daran hat, bitte offline melden. Ich teile gern meine Erfahrungen damit. Ist aber vermutlich auch ein Nachhaltigkeitsfaktor. Happily, Peter has taken up his facile pen again to describe these changes, a virtual revolution in the practice of investing that relies heavily on complex mathematics, derivatives, hedging, and hyperactive trading.

This fine and eminently readable book is unlikely to be surpassed as the definitive chronicle of a truly historic era. Das bin ich auch. Halte es aber per se nicht für unmöglich. Und wenn Herr Kommer diese Möglichkeit in Betracht zieht, will ich sie nicht vorschnell verwerfen.

Jörg Warum hälst Du gerade Value für vergänglich? Der Value Ansatz ist mindestens seit Graham er Jahre? Trotzdem scheint der Faktor bis in die jüngste Zeit wohl funktioniert zu haben?

Warum sollte er gerade ab heute verschwinden? Insbesondere wenn Value an ein höheres Riskio gekoppelt ist? Umgekehrt, wenn political Risk in der Vergangenheit Überrenditen gebracht hat, warum sollten die Anleger nicht diesen genauso zum Verschwinden bringen? Man tippt ja nicht Putin, Erduan, Orban, etc. Das ist für mich ein ganz klares Gegenargument. Denn Kommer hat den ähnlich unzureichenden, empirisch ermittelten, angeblichen Diversifikationsnutzen von passiven Rohstofffutures-ETFs auch völlig falsch eingeschätzt und noch bis vor kurzem als vorteilhaft empfohlen.

Jetzt erst Jahre nach den meisten anderen Meinungsführern inklusive seinem Zitatgeber Swedroe ist er umgekippt. Bei den extrem schwierigen Einschätzungen im reflexiven Finanzmarkt halte ich mich dagegen schon immer an den weltweit hoch anerkannten Bogle und bin damit bislang sehr gut gefahren.

Das kann ich jedem sehr empfehlen. Denn er hatte schon vor über 60 Jahren in den 50er Jahren! Daher bin ich in die für mich sehr vorteilhaft niedrigste Kosten, Seelenfrieden ohne Zögern ab Verfügbarkeit in D um komplett umgestiegen.

Vor den passiven Rohstoff-Invests hat er mich ebenfalls sehr vorteilhaft bewahrt keine vermögensschädliche Realisierung von Tracking Error Regret wie Kommer jetzt in seiner neuesten Auflage von "Souverän investieren" beschrieben.

Mit seinem strikten Abraten von unlogischem, passivem Factor Investing wird Bogle sicher wieder genauso recht behalten und vor völlig unnötigen Vermögensschäden und Zeitverschwendung durch Hin- und Herüberlegen schützen.

Der Value-Faktor funktioniert natürlich bis heute und wird es sicher noch weiter tun, indem er den Markt durch unterscheidbare Eigenschaften segmentiert, so wie der Weltmarkt durch Regionen oder Branchen mit unterscheidbaren Eigenschaften segmentiert wird.

Aber was hilft das einem Normalanleger? Und der Value-Faktor ist davon nur ein sehr Zweifhafter unter vielen anderen. Warum also überhaupt einen müden Gedanken daran verschwenden, wenn dessen geringe Relevanz so klar auf der Hand liegt? Er funktioniert aber nur sehr aktiv mit kleinsten, möglichst exotischen Titeln und Direktbeteiligungen mit ausreichend tiefem Verständnis langfristig zur systematischen Erzielung von risikoadjustierter Mehrrendite. Relativ gut funktionieren nach meiner Erfahrung noch ebenfalls verwandte aktive Relative Value Arbitrage Hedgefondsstrategien, am besten Macro mit kostengünstigsten Futures, die hoch gehebelt long und short kleinste, kurzfristige Bewertungsunterschiede gezielt als reines Alpha ausbeuten.

Das habe ich im "Onanisten-Thread" zum Nachlesen genauer beschrieben. Für höheres systematisches Risiko gibt es im langfristigen Durchschnitt meistens eine höhere Rendite. So wahrscheinlich auch für das riskantere Value-Segment. Aber eine höhere Rendite kann man mit einer Erhöhung z. Denn die Effizienzkurve flacht zu höheren Risiken hin ab. Denn das versuchen die meisten Marktteilnehmer und reduzieren die Mehrrendite unter den eigentlich zu erwartenden Wert.

Das ist ähnlich wie wenn man freiwillig Überstunden für den halben Stundensatz leistet. Was macht es also für einen Sinn, es der Masse gleichzutun?? Das war im reflexiven Finanzmarkt langfristig immer nachteilig! Ergo, eure Skepsis ggü. Immer wenn etwas zu gut klingt , um wahr zu sein, ist es so.

Lasst euch also nicht von irgendwelchen selbsternannten Experten irritieren. Das habe ich mir auch seit 20 Jahren erfolgreich zum Grundprizip gemacht und kann es jedem wärmstens empfehlen. Kommer verbreitet hier ganz offensichtlich verwirrende, kurzlebige Anlagemoden, aus welchen Gründen auch immer. Bogle, Swensen oder Finanzwesir, die unisono von dem Schrott abraten oder zumindest nicht Normalanleger verwirrend zuraten. Wer sein Buch Souverän Das ist und bleibt sein Verdienst. Wenn du das als Investment Pornographie verstehst, geht das für eine rational begründete Kritik zu weit.

Dann liegt dir eine andere Ausgabe des "Kommer" vor als mir. Ich beziehe mich genau auf diese aktuelle von Darin weist Kommer in der Einleitung extra darauf hin:. Aber das würde ich ganz eindeutig als typisch marktschreierisch bezeichnen, das jeglicher seriösen wissenschaftlichen Basis entbehrt, selbst für die grauenhaft nachlässige Factor Community! Denn mit einem "Turbo" im KFZ verbindet man gemeinhin einen wesentlichen Leistungszuwachs im mittleren 2-stelligen Prozentbereich!

Das soll also ganz zweifelsfrei genau diese finanzpornographische Gier auslösen, von der Kommer mit seinen Faktorfonds von dem sektenähnlichen US-Dreibuchstabenverein "DFA" primär lebt. Auch hier wieder zum dramaturgisch krönenden Abschluss der ultimative Doppelturbo-Multifaktor-Schrott.

Damit ist eine jungfräuliche Finanzseele sehr sicher nachhaltiger gehirngewaschen und für immer verdorben als Kommers nach seiner eigenen DFA-Gehirnwäsche in gefestigterem Alter. Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches.

Aber selbst gegen dieses Störfeuer der verhassten autonomen Blogger hat dieser Kommer mit seinem darauf abzielenden Hinweis gut vorgesorgt:. Daraus spricht ein echter Marketing- und Sales-Profi, der an alle störenden Einflüsse denkt. Das mit Tanja ist leider beileibe kein Einzelfall.

Ich habe so ähnliche Beiträge von Anfängern, die zumindest noch letzte Zweifel an dieser Kommer-ziellen Faktor-Wunderwelt hatten, in diversen Finanz-Blogs und -Foren schon sehr oft gelesen. Damit war ich fortan gegen all solche Anfechtungen sicher gewappnet. Und diese Entscheidungssicherheit möchte ich hier gern so wirksam wie möglich weitergeben. Wenn das rechtzeitig vor der Kommer-ziellen Gehirnwäsche erfolgt, ist sicher noch was zu retten. Und wenn über diese Interessenkonflikte gut fundiert aufgeklärt wird, wie z.

Ja, das zerstört leider viel wenn nicht restlos alles von Kommers guter Aufbauarbeit für anlegerorientiertes, echt passives Investieren. Oder was würdest du von einem Pfarrer halten, der am Sonntag von der Kanzel gegen Sex vor der Ehe wettert und zur Aufbesserung seines Einkommens noch ein einschlägiges Etablissement im Nebenerwerb betreibt? Aus meiner Sicht drischt er mit dem "Zerpflücken" leider nur noch vertrauensheischend auf eine leicht andere Variante aktiven Investierens ein.

Damit versucht er überaus raffiniert, von der Abzocke durch seine eigene, auch noch sehr tumbe Variante aktiven Investierens mit Very Dumb Alpha als angeblich besseres, passives Investieren im Vergleich zum echt passiven Original nach Bogle im bewährten Finanzporno-Stil abzulenken.

Gier frisst Hirn, wie bekannt. Damit missbraucht er m. SEIN selbstloses Werk schändlichst. Die machen mich nämlich genauso krank wie diesen von CarstenP dankenswerterweise verlinkten Zeitgenossen: Den Schrott selber siehst du ja zum Glück ähnlich kritisch wie ich. Aber den gibt es überhaupt nur zur Bereicherung all der Finanz-Zwischenhändler inkl. Kommer, Swedroe und Konsorten. Da braucht es doch nicht zu wundern, wenn er nach seinem eigenen Vorbild genauso zerpflückt wird.

Das fordert er doch geradezu heraus. Im Abspann hier noch zwei zentrale in ihrem Widersinn nicht zu übertreffende, aufeinanderfolgende Aussagen zum Kommer-ziellen Investment-Ansatz:. Das ist hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte. Denn wenn ein Kunde das ohne nachzufragen schluckt, oder wie er dazu ggf. Ich glaube wir beziehen uns schon auf die gleiche Ausgabe. Meiner Meinung nach sind Kapitel 5. Aktien langfristig anderen Asset-Klassen ueberlegen, investieren sollte passiv, global, breit gefaechert, steuerminimierend und kostenguenstig erfolgen.

Das Kommer Buch ist so konzipiert, dass derjenige der diese Grundideen verstanden hat, auch ueber alles Ruestzeug verfuegt, die Umsetzung selbst zu gestalten. Meiner Meinung nach ist dies sogar unabdingbar. Wenn jemand blind einer Empfehlung folgt sei es Kommer, Finanzindustrie etc , bleibt er anfaellig es zu einem spaeteren Zeitpunkt wieder zu tun und dann zB im Crash alles verkaufen weil irgendjeman es ihm empfiehlt. Das Kommer Buch kann die Hausaufgaben des einzelnen nicht ersetzen, und will es auch nicht Kommer sagt selbst dass diese Hausaufgaben sehr viel Zeit brauchen.

Das ist keine inhaltliche Kritik sondern rein emotional bis hin zu menschlich abwertend. Ich kann dir jedoch versichern, auch hier ist nicht alles schwarz und weiss - letztlich sind wir alle nur Menschen. Jede Industrie hat positive und negative Seiten: Leider viele lang und deftig ausgeführte, jedoch durch nichts belegte, Vorwürfe an Kommer, den unwissenden Anlegerneuling zu übervorteilen.

Faktorinvesting ist sicher kein Markettiming, aber auch nicht wirklich Stockpicking. Trotzdem sind beides irgendwie Wertpapiere in Wertpapierdepots und Teil "des Marktes". Warum sollte jetzt aber die Klasse der Aktien nicht noch weiter in Untergruppen zerfallen, wie z.

An sich würde man das erwarten. Aber Aktien in Unterklassen zu zerlegen nach statistischen Kriterien und selektiv zu kaufen ist etwas anderes, als klassisches Stockpicking zu betreiben a la: Kommer bleibt dementsprechend Anbieter-neutral und betreibt kein Marketing fuer einen bestimmten Anbieter. Oder spielst du wie von dir ebenfalls angedeutet auf eine Beziehung zu DFA an? Die angegebenen Fonds weisen eine TER zwischen 40bp und 55bp auf.

Klar, das ist heutzutage nicht ohne, aber deutlich weniger als die wohl meisten aktiven Fonds. Leider ist es schwierig deiner Argumentation zu folgen, meiner Meinung nach verschwimmen durchaus valide Kritikpunkte zB "Einsteiger sollten nicht mit Smart-Beta starten" mit allgemeinen Anschuldigungen die fast schon an Verschwoerungstheorien grenzen zB "Kommer betreibt hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte".

Fuer Diskussion bin ich immer gerne, aber eben nur auf sachlichem Niveau. Sunnyberny Schaust du mal hier: Warum hebt dieser Kommer die starke Erweiterung und Modernisierung dessen umfangreichsten Abschnitts 5. Was willst du mit dem Link sagen? Ich verstehe es wirklich nicht. Sachliche Diskussionen wie gesagt gerne aber für zusammenhangslose, langatmige, durch keinerlei Fakten belegte Posts, ohne Argumente aber voller Pauschalisierung bis hin zu deftigen Beleidigungen mit infantilen Kraftwörtern, ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

Seine Gehirnwäsche dort, die jeder Vertriebspartner über sich ergehen lassen muss, kann ursächlich für seine bedauerlichen Fehltritte sein. Mit deren Wiederholung wollte ich nicht nerven. Im Trader-Thread habe ich meine Smart-Beta-Kritik noch tiefer mit komplexer Systemtheorie fundiert, wer es ganz genau wissen möchte.

Ich wollte nur auf übersehene Missstände deutlich aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Dazu liest man meistens ähnliche Begründungen, wie z. Juni im Finanz-Onanisten-Thread:. Bei vielen Themen hat er ja Recht. Aber das ist die Wurzel allen Übels. Denn bei bestimmten Themen nutzt er seinen erarbeiteten Kommer-Bonus in anlegerschädlicher Weise. Das ist das typische Vorgehen smarter Dealer. Er setzt dazu in seinem zur Bibel passiven Investierens in D hochstilisierten Werk somit eindeutig Finanzpornographie ein.

Die schürt bei ungefestigten Gemütern die Gier nach diesen Schrottprodukten mit der angeblichen Turbo-Performance! Die hier verlinkten kraftvollen Worte sollen daher die eigentlich um Aufklärung bemühten Leser aufschrecken, und zwar stilechten Branchen-Jargon. Das soll zum Nachdenken über den weit verbreiteten "Authority Bias" animieren. Denn Respektlosigkeit wirkt oft Wunder, wie im verlinkten Thread erstaunlich schnell gelungen.

Warum hat selbst unser sonst absolut sachlicher Finanzwesir wohl den treffenden Begriff "Very Dumb Alpha" geprägt nein, der und alle anderen aus einschlägigen Finanzthemen-Quellen zusammengetragenen "infantilen Kraftwörter" stammen nicht von mir? Die heilsame Wirkung habe ich mir hier aber wohl vergeblich erhofft. Nun gut, dann versuche ich es nochmal von Neuem, Erleuchtung zu verschaffen.

Der inhaltliche Bezug zu diesen zur Selbstbereicherung erdachten Marketing-Gags ist neben der schon wiederholt verlinkten Bogle Bible z. Aber niemand sagt das dem durchschnittlichen Investor, weil da kein Profit drin ist. Der über alle Zweifel erhabene Vanguard-Artikel Joined at the hip: ETF and index development sollte restlos jeden aufrütteln, der dafür immer noch mehr Faktenbelege braucht.

Dann bricht diese jäh ab. Und Under-Performance setzt ein, die den überhöhten Kosten entspricht. Das ist ganz ähnlich den bisherigen Haupt-Abzockerprodukten, den aktiven Publikumsaktienfonds. Die werden von Kommer vertrauensheischend zerpflückt, um dann andere Abzocker-Produkte in grün pseudo-wissenschaftlich verkompliziert hochzujubeln.

Wie durchsichtig ist denn das? Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn das ebenfalls zum Zerpflücken des Zerpflückers reizt. Das autoritäts- und wissenschaftsgläubige Dumb Money merkt diesen Betrug jedoch leider nicht, weil Kommer, Swedroe und Konsorten die Gier dafür mit Finanz-Pornographie - missbräuchlich eingebettet in Boglesche Finanzratio - geweckt hat.

Die vernebelt die Sinne, verhindert kritisches Nachdenken, verwirrt gleichzeitig durch völlig sinnfreie Verkomplizierung und treibt Anleger endlich wieder in deren Fänge. Die unkontrollierte Fehlsteuerung im Oberstübchen aus der Steinzeit hindert die Meisten leider daran, diese Manipulation zu durchschauen.

Daher wollte ich hier bewusst störend beleuchten, dass dieser Kommer nach seiner Aufbauarbeit passiven Investierens nun leider zum Fahnenträger dieser Massenverblödung mutiert ist, um seinen eigenen Laden florieren zu lassen.

Denn meist nur solch ein Schlag auf den Hinterkopf kann den daran Interessierten nach bereits eingetretener Verblödung den notwendigen Gegenimpuls versetzen, um davon wieder loszukommen, wie von einer Sucht. Siehe dazu Tanja's Geständnis einer Angefixten:. Mein erster, für manche offenbar verstörender Verweis auf die ähnlich kritische Amazon-Rezension hier vor einer Woche hat jedenfalls unglaublich vielen Lesern schon geholfen. Denn die Anzahl der Votes für diese Rezension ist allein in der kurzen Zeit seit dem Verweis darauf um ganze 13 in die Höhe geschossen - herzlichen Dank für die zahlreiche stille Zustimmung!

Die sorgt für eine rundum gediegene Ausdrucksweise, damit der reibungslose Verkauf des dort verkloppten Schunds nicht durch unbequeme Wahrheiten gestört wird.

Danke für den interessanten Artikel Joined at the hip. Während Fondsanbieter per Gesetz nicht mit Backtestingdaten werben dürfen, kann aber der Indexanbieter entsprechende Daten auf der Homepage anbieten.

Dies ist eine Lücke im Gesetz, die von Fondsanbietern ausgenutzt wird. Wenn Du den Artikel aber mal genau anschaust wirst Du feststellen S. Alle im Buch von Kommer veröffentlicht Mai erwähnten Multifaktorfonds wurden aber zwischen Januar und März aufgelegt. Diese "Finanz-Fehleranalyse" unterstreicht nochmal meine Empfehlung, dass Sicherheit sehr teuer ist und hohe Opportunitätskosten mit sich bringt.

Das gilt vor allem heute, wo diese Kosten bei der Nullzinspolitik besonders hoch sind und sich auf der anderen Seite viele Chancen auf hohe unkorrelierte Erträge bieten.

Um die nutzen zu können, muss man sich natürlich ständig weiterbilden. Leider vom Aussterben bedroht. Anregungen dazu gibt es ja genug hier und anderswo.

Und vom Aussterben bedroht sehe ich Alpha nicht, ganz im Gegenteil. Nach fast 10 Jahren von den Zentralbanken verordneter Dürre kann bald wieder ein richtiger Alpha-Schub kommen. Das macht insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund Sinn, dass die klassische Beta-Welt durch QE so überreichlich mit Geld überschwemmt wurde.

Das kann die Beta-Renditen auf viele Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte als ergiebige Renditequelle austrocknen, siehe Japan seit fast 30 Jahren. Mit aktiven Strategien meine ich natürlich nicht hyper-aktives Zocken oder pseudo-aktives Smart Beta, das nur Dumb Alpha ist, sondern gut fundierte, aktive Strategien, die z. Denn diese Vorhersagbarkeit ist mittlerweile ausreichend nachgewiesen, und mithilfe des Zusammenspiels der beiden Haupt-Finanzmarkttheorien, d. Ja genau, und hier ist die andere Seite der Medaille: Wer mehr Rendite will, muss mehr Risiko eingehen.

Allerdings ist es unvernünftig, wenn man mehr Risiko eingeht als man muss oder ertragen kann. Die einfachste Möglichkeit, das Risiko von einem Aktien-Portfolio zu senken, ist es risikoarme Anlagen Tagesgeld, Festgeld, Anleihen mit dazu zu mischen. Die "Opportunitätskosten" verringerte Renditeerwartung , die risikoarme Anlagen mit sich bringen, sind halt der Preis für die Portfolio-Risikoreduktion.

Und die persönliche Risikotoleranz zu überschätzen oder das Portfolio-Risiko zu unterschätzen, kann sich als teurer Fehler herausstellen, der die "Opportunitätskosten" in den Schatten stellt.

Und hier noch 2 kürzlich erschienene Artikel bzgl. The Half-Life of Investment Strategies. Das besagen auch die beiden wohl häufig begangenen Finanzfehler, die ich zuvor zitierte. Wenn man die vermeidet, gilt nämlich genau dies nicht mehr:. Dies gilt nur unter der Annahme, dass man innerhalb seines Anlage-Wissenshorizonts verbleibt, also hier i. Aktien, Anleihen und evtl. Nimmt man weitere möglichst gering oder un-korrelierte Anlageklassen dazu, gilt dies nach der Modernen Portfolio-Theorie MPT nicht mehr.

Die wird im ersten Link von Morningstar passend zitiert:. Das funktioniert umso besser, je geringer die Korrelation alternativer Anlageklassen zu den bestehenden ist, wie bei einigen LAs:.

Genau das ist die minimale Basis-Anforderung für die Aufnahme alternativer Anlageklassen in mein Portfolio. Ich verschärfe die u. All diese Anforderungen zeigen die dominierende Rolle von Statistik hierbei auf. Wer die noch nicht so gut beherrscht aber trotzdem alternativ diversifizieren will, sollte vor allem anderen erst mal bei der Statistik mit der Weiterbildung anfangen.

Beide generieren reines Alpha und sind daher mittelfristig unkorreliert zu Aktien und Anleihen. Damit konnte ich bislang meine Volatilität insbesondere Drawdowns während Crashs etwa halbieren aber musste trotzdem keine Opportunitätskosten tragen, sondern konnte sogar nennenswert absolute Überrendite im Vergleich zu reinen Aktien durch das Rebalancing-Alpha erzielen.

Das Wahrnehmen neuer Chancen klappt nur nach tiefem Verständnis deren Up- and Downsides durch ständige Weiterbildung nicht nur bzgl. Die hilft daher im ganzen Leben und hält bei Laune.

Da scheint es ein mittleres Intelligenz-Optimum zu geben, auch wenn die dümmsten Bauern immer die dicksten Kartoffeln haben sollen. Auch Warren Buffett sagt, dass man für finanziellen Erfolg kein Genie braucht, sondern "nur" Fehler minimieren muss. Und dabei hilft Weiterbildung und ständiges neue Erfahrungen sammeln mit Skin in the Game sowie mit neuen Chancen und Risiken. Sonst zahlt man sich dumm und dämlich für unnötige Sicherheit.

Also hüten wir uns davor mit Weiterbildung, Meinungs- und Erfahrungsaustausch hier über Alpha Aber dann sollte auch deutlich gemacht werden, dass die Verkleinerung der Opportunitätskosten "Risiko" durch Wissenserwerb eine zwangsläufige Steigerung der Opportunitätskosten "Zeitaufwand" zur Folge hat. Für mich ist das einer der wesentlichen Gründe weiterhin passiv unterwegs zu sein. Es kann ja jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, aber die Lektionen im Ben Carlson Artikel liefert er doch selbst, dass es keine unveränderlichen Finanzgesetze gibt und dass man sich darauf einstellen sollte falsch zu liegen und Bescheidenheit die Grundeinstellung sein sollte.

Ein Grund ist, dass die erwartete geringe Korrelation sich nicht realisiert hat, da viele LAs ihre Rendite u. Das ist nur ein weiteres Beispiel, dass es schwierig ist die Zukunft von z. Korrelationen vorherzusagen und Alpha zu generieren Vielleicht war es ja nur gut gemeint, um niemand ahnungslos ins offene Messer laufen zu lassen.

Ein simples Portfolio bevorzuge ich ansonsten auch: Enthält einfach nur ca. Das war mir bekannt. Ich mache das also prinzipiell genauso, nur statt renditezehrenden reinen Geldwertanlagen nehme ich eben unkorreliertes, reines Alpha, das die Rendite treibt. Ich nutze damit, wie Markowitz auch, den einfach und robust nutzbaren Hauptteil der MPT, die Diversifikation ohne zweifelhaftes Beiwerk. Das ist immer vorteilhaft, und zwar umso mehr je geringer die Anlageklassen korrelieren.

Mit der MVO mache ich es genauso. Ich nutze die für immer gültigen Erkenntnisse, dass dieses "free lunch" der Diversifikation primär von den statistischen Eigenschaften, d. Aber ich wende diese Erkenntnisse in einfachster und robustester Form rückwärts an, indem ich die Anlageklassen und deren Bestandteile so auswähle, dass sie möglichst ähnlich gering korrelieren, rentieren und schwanken.

Geldwerte, Rohstoffe, Gold und die meisten Alternatives, die das nicht erfüllen, lasse ich einfach weg. Damit brauche ich keine zweifelhafte extra MVO. Mit dieser Negativauswahl schrumpft zudem vor allem das unüberschaubare Universum der Alpha-Fonds auf einen sehr kleinen handhabbaren Rest zusammen, der mir dementsprechend bislang einen enormen Nutzen bringt.

Die Gleichverteilungsstrategie habe ich auch schon immer angewendet und viel interessante Kritik geerntet, weil ich mich bei dieser wichtigsten Anfangs-Entscheidung auf bewährtestes Wissen in aktueller Interpretation gestützt habe, nämlich auf die Talmud-Strategie.

Denn die enthält wertvollstes Erfahrungswissen, das sich über Jahrtausende mit apokalyptischen Umbrüchen bewährt hat, in hoch verdichteter, leicht nutzbarer Form. Die im Artikel erwähnten "tweaks now and then" von Markowitz sind dann bei mir z. Dessen erster von ihm mitentwickelter Alpha-Fonds war auch mein erster langfristig bis heute vor über 20 Jahren investierter.

Denn ich habe David Harding bereits Ende der 90er Jahre als einen der wenigen wahren Könner identifiziert und als mein Standard für die Bewertung aller anderen Alpha-Manager gesetzt. Die weiteren 6 bis jetzt kamen dann mit zunehmender Erfahrung immer schneller dazu. So sehr ich Ben Carlson schätze, kann auch er falsch liegen. Wahrscheinlich hat er jedoch nur plakativ überzeichnet, um seine richtige Kernbotschaft rüberzubringen. Nämlich dass das weitaus meiste Wissen 99, Deswegen ist mir ja dieser Kommer so ein Dorn im Auge.

Weil er als selbsternannter Passiv-Pabst genau solch vergängliches Wissen immer noch als für die Ewigkeit gemachtes souveränen, passiven Anlegen marktschreierisch "mit Turbo" verkauft. Und das nachdem er selber mit den ertragslosen Rohstoff-ETFs, die er lange ähnlich als langfristig wirksames Diversifikationsmittel angepriesen hat, nach der für das meiste ökonomische Wissen üblichen Halbwertszeit von knapp 10 Jahren Schiffbruch erlitten hat.

Wenigstens gibt er das in der neuesten Auflage von "Souverän investieren" zu. Aber dass er mit all dem aktives Investieren betreibt und dass das ganz anders funktioniert, das hat er scheinbar nicht verstanden und verbreitet seinen Unverstand auch noch auflagenstark in der ahnungslosen Anlegerwelt, die glaubt, dass man mit Kommer nicht falsch macht.

Aber es gibt selbst in der Finanzwissenschaft auch ab und zu praktisch unveränderliche Gesetze bzw. Die sind sogar ganz leicht zu erkennen. Denn dafür gibt es i. Und wenn man sich daran hält, liegt man tatsächlich meistens? Oder willst du die geteilten Wirtschaftsnobelpreise u. Mit der Bescheidenheit verhält es sich beim Investieren genau wie mit der Intelligenz.

Das Optimum liegt nach meiner Erfahrung meistens beim goldenen Mittelweg. Ich sehe diesen im gesunden Selbstbewusstsein und -vertrauen, das immer wieder ausgelotet und weiterentwickelt werden sollte. Keine "Overconfidence" aber auch keine lähmende "Risk Aversion".

Sonst wird das nichts mit dem Alpha. John Bogle ist gemeinhin auch als sehr bescheidener Mensch in der Lebensführung bekannt. Aber an seiner Mission, optimales passives Anlegen mit reinem Beta zu demokratisieren, hat er zu Recht niemanden im Zweifel gelassen.

Und mit den bahnbrechenden Erkenntnissen insbesondere von Shiller kommt jetzt aktives Alpha als dauerhafte Renditequelle dran. Darum geht es hier. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn man schon lange vor dem Nobelpreis selber draufgekommen ist und sein Ding gegen den seinerzeit von der EMH-Dogmatik dominierten Zeitgeist durchgezogen hat. So war das bei Bogle m.

Beides ergänzt sich hervorragend, am besten in einfachst möglicher Reinstform. So, jetzt sollte eine differenzierte Basis vorliegen, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das hatten wir doch schon mal im Finanz-Onanisten-Thread. Ich sehe das bekanntlich ähnlich. Aber du setzt dazu halt hauptsächlich auf reine Geldwertanlagen als Sicherheitspuffer. Der wirkt primär mittel- bis langfristig, erhöht die Gesamtrendite und ich bezahle das mit etwas höheren kurzfristigen Schwankungen, die jedoch reversibel sind, und mit mehr Weiterbildung, die mich interessiert, mir auch sonst im Leben viel hilft und geistig mobil erhält.

Dass das Alpha dauerhaft positiv bleibt, dafür vertraue ich auf David Harding und seinesgleichen, die mit Vorhersagen auch sehr professionell umgehen können, wie du selber durch das Harding-Zitat bestätigst:.

Wir liegen also gar nicht so weit auseinander. Aber wenn man das zitiert, sollte man auch wissen, worauf der hoch geschätzte David Harding das bezieht, siehe hier. Darin geht es um die Weiterentwicklung seines Weltklasse-Alpha-Fonds, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unkorreliertes Alpha gegen die ständig effizienter werdenden Märkte - das ist ein unveränderliches Finanzgesetz mit Nobelpreis, s. Die lässt er dann alle durch seinen persönlichen Alpha-Filter laufen.

Bis jetzt bin ich dabei von meinen ersten beiden Alpha-Fonds von Harding nicht enttäuscht worden, wie bei allen anderen, die ich seit 20 Jahren nach und nach durch meinen persönlichen Alpha-Filter zur Allokation durchgelassen habe.

Die war bei mir jedenfalls entscheidend, um die beiden auch im Morningstar-Artikel favorisierten Anlageklassen "Managed Futures" und "Market Neutral" mit den prinzipiell und somit dauerhaft geringsten Korrelationen als einzig sinnvolle auszuwählen und zu allokieren, siehe mein Beitrag vom Die Statitik ist also nicht nur zur Portfoliokonstruktion und zum Schutz gegen offene Messer wichtig, sondern für den gesamten Investmentprozess mit Alpha vom Theorieverständnis bis zur Alpha-Manager- und -Fondsauswahl.

Ich kann seinen Blog für alle an reinem Alpha ernsthaft Interessierten sehr empfehlen. Denn Niels verfolgt die zum Finanzwesir komplementäre Mission der Demokratisierung von reinem Alpha durch systematisches Trading. Das Portfolio aus Alpha und Beta zusammenbasteln darf sich dann jeder selber, wie hier auch Nein, natürlich kann ich dafür keine Halbwertszeit angeben. Es sind trotzdem nur Theorien und Modelle, mit denen man versucht die Realität zu beschreiben und besser zu verstehen, und das gelingt nur mit begrenzter Genauigkeit.

Damit lässt sich die Zukunft leider nicht vorhersagen. Dann sollte das Gewünschte auftauchen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn Sie sich unsicher sind und einen kompetenten Sparringspartner suchen, dann empfehle ich mein Finanzcoaching. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Ich persönlich bevorzuge, dass die ETF replizierend und ausschüttend sind und setze überwiegend auf Dividenden Aristokraten. Märkte wie Emerging Markets und Asia Pacific kann man m. Europa und USA halte ich hingegen teilweise auch direkt. Lieber Finanzwesir, ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrer tollen Seite!

Es ist toll, dass Sie in einfacher und verständlicher Form einen Beitrag zur finanziellen Freiheit jenseits der üblichen Finanzbe- bzw. Ich persönlich bin auch nicht vom Fach, habe aber in den letzten 15 Jahren ebenfalls viele oft auch schmerzhafte Erfahrungen rund um die Geldanlage gesammelt. Aus dieser Sicht möchte ich einige Anmerkungen machen, da ich manches anders sehe. Auch ich habe mich von teuren und meist wenig effektiven aktiv gemanagten Fonds komplett verabschiedet, mich aber für ein fast vollständiges Investment in Einzelaktien entschieden.

Damit lassen sich auch mir persönlich wichtige Ausschlusskriterien Nahrungsmittelspekulation, Waffen, Atomkraft, Tabak, Glücksspiel, Pornografie, harte Alkoholika sowie Ausschlüsse im Einzelfall wie z. Dennoch gelingt mit ca. Mit einem ETF z. Wenn ich unglücklicherweise oder eingestiegen wäre hätte es je nach ETF bis oder gedauert, bis ich überhaupt wieder auf 0 gewesen wäre. Wenn der nächste Crash wie ich es erwarte noch heftiger ausfällt, könnte eine breite Erholung viele Jahre, in der Breite sogar Jahrzehnte dauern.

Hier sind einzelne Top-Aktien aus eher konjunkturresistenten Branchen deutlich überlegen ich denke z. Hinzu kommt, dass ETFs immer noch eine wenn auch meist niedrige Gebühr kosten. Aktien kosten dagegen nichts und schütten sogar oft noch Dividenden aus. So viel zu meiner eigenen Position.

Den optimalen Weg gibt es ja aber sowieso nicht. Lieber Frank, vielen Dank für das Lob. Als Autor fehlt einem ja - anders als dem Musiker oder Schauspieler - der direkte Kontakt zum Publikum. Manchmal ist es auch ein bisschen einsam und langweilig in der Schreibstube. Kommentare wie der Ihre motivieren zum Weitermachen.

Was das Fachliche angeht: Ich denke, was aktiv gemanagte Fonds angeht, sind wir uns einig. Was die Einzelaktien angeht: Das Argument "Ich möchte die für mich persönlich wichtige Ausschlusskriterien umsetzen" kann ich nachvollziehen. Auch von Warren Buffet halte ich eine Menge - nun gut, wer tut das nicht ;-. Hier ein paar Aktien, da eine Lebensversicherung, dort ein Bausparvertrag.

Das Sammelsurium halt, das sich ansammelt, wenn man sich dem freundlichen Finanzprofi vom Strukturvertrieb oder der Bank anvertraut. Er selbst hat ja eine Jahres-Wette http: Er hat also kein Problem, in Firmen gleichzeitig zu investieren. Genauso soll es auch sein. Man kauft den Markt, um die Durchschnittsperformance dieses Marktes zu erhalten. Der Markt ist in ständiger Bewegung und eine der am stärksten unterschätzen Kräfte ist "die Rückkehr zum Mittelwert".

Kennen wir als das Sprichwort "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel", bzw. Der Index sortiert Firmen, die wirklich auf dem absteigenden Ast sind automatisch aus und nimmt statt dessen die Aufsteiger auf. Vielleicht ist da ja die nächste Google-Story dabei. Ich als Privatanleger habe werde die Zeit, noch die Kompetenz, um alle guten Firmen aufzuspüren.

Stockpicking und Markettiming haben langfristig noch nie funktioniert, da sind sich alle Quellen einig, inclusive Mr. Das ist eine Wette darauf, dass diese Firmen die nächste Krise nicht nur überleben, sondern auch gestärkt aus ihr hervorgehen. Das mag sein, aber man muss Einzelinvestments immer im Blick behalten. Das wäre mir zu aufwändig. Letztendlich setzen Sie darauf, dass beispielsweise Fielmann in der Krise weniger stark fällt als der Markt und sich danach dann schneller erholt als der Markt.

Ich würde mir so eine Aussage nicht zutrauen. ETFs schütten auch Dividenden aus. Mir persönlich sind diese Indizes zu eng.

Keiner umfasst mehr als Firmen. Der Clou beim passiven Investieren ist ja gerade "den Markt zu kaufen". Das tut man mit diesen Segment-ETFs nicht. Ich finde, dass man hier das Schlechteste aus beiden Welten hat. Gebühren und keine breite Streuung. Hallo Mithrandir, danke für Deinen Kommentar.

Wenn Erstbesucher gleich kommentieren freut mich das natürlich besonders. Was Deine Frage angeht: Ein Euro-Index wäre sicherlich ebenfalls geeignet. Dann wird sich der Index automatisch anpassen. Deshalb bevorzuge ich breit anlegende Indizes. Die "heilen" sich selbst. Etwaige Verschiebungen bildet der Index einfach nach und ist dann wieder fit für die Zukunft.

Mit Firmen ist er deutlich breiter aufgestellt, als der Stoxx Mir persönlich sind Aktien-Indizes, die weniger als Firmen umfassen einfach zu schwachbrüstig. Was die Währungsabhängigkeit angeht: Wenn man sich die Firmen des EMU ansieht u. Ein ETF für alles. Dazu kann ich mich aber noch nicht durchringen, obwohl ich glaube, dass das durchaus funktionieren könnte. Es ist wohl alles eine Frage der Betrachtungsweise. Langfristig sollten sich doch z. Die Zwei-Fonds-Lösung hat aber den Charme, dass diese auch steuereinfach umgesetzt werden kann.

Für manchen mögen steuerlich einfachere Lösungen ebenfalls ein Kaufargument dafür oder dagegen sein. Dadurch würde man zwar minimal an Breite verlieren, aber das Gesamtrisiko etwas absenken, weil Schwellenländer nun mal insgesamt nicht so stabil und berechenbar sind. Oder mache ich einen Denkfehler? Hallo Michael, klar kann man die Schwellenländer weglassen. Aber nicht aus den von Dir genannten Gründen ;- Die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz besagt, dass eine Diverzifizierung des Depots das Risiko senkt und gleichzeitig die Rendite steigert.

Das gleicht Schwankungen aus und führt im Mittel zu einem weniger stark schwankenden Portfolio-Wert. Mich würden eher taktisch-operative Gründe dazu bewegen die EM wegzulassen.

Wie viel Geld soll angelegt werden? Fressen die Gebühren da nicht alles auf? Wie "nervig" ist es kleine Beträge anzulegen? Weihnachten kannst Du dann auf 10 Monate zurückschauen und Dir überlegen: War das jetzt gut? Ups, vergessen zu erwähnen: Monatliches Plus jeden Monat: Ich mag es auf jeden Fall bequem kein manuelles Rebalancing , konservativ Risiko und steuereinfach Freibetrag fast auseschöpft. Hallo zusammen, finde den Blog erste sahne, insbesondere weil man hier keinen Duden braucht um euch zu folgen: Ich habe eine Frage zur Market Time?

Nach 10 Jahren habe ich nun nochmal verglichen was der Fond gebracht hat, und siehe da, statt plus hat er minus erwirtschaftet, daher der Grund meine Altersvorsorge eher auf ETF zu stützen. Die Frage die ich mir Stelle ist, jetzt einsteigen oder noch abwarten damit der er Crash nicht alles auffrisst? Wie wichtig ist also der Market Time wenn man auf einen Zeitraum von 35 Jahren schaut? Als einmal Anlage dachte ich an Bin auf eure Meinung gespannt.

Market Timing funktioniert nicht, das lässt sich statistisch belegen. Das Allzeithoch von heute kann die verpasste Einstiegsmöglichkeit von morgen sein, wenn der Markt in den nächsten Monaten noch weitere 30 Prozent zugelegt hat. Und wenn dann der Crash kommt, bedeutet der vielleicht einen 30prozentigen Kurssturz, und du bist wieder bei Kaufpreisen von heute angelangt, die dir jetzt zu teuer erscheinen, nach diesem hypothetischen Crash aber als Einstiegsmöglichkeit.

Wie man es dreht, es ist immer ein Risiko, sowohl zu kaufen als auch zu warten und damit womöglich den günstigen Einstieg verpasst zu haben. Auf dem Blog von Teilzeitinvestor gibt es hierzu diesen Artikel: Kaufen auf dem Allzeit-Hoch? Last but not least, kämpfe mich gerade durch die unzähligen Blogs und Foren bzgl etf sparplan, macht es Sinn monatlich einen festen Betrag zu sparen z.

Der cost average effect würde auf Dauer denke ich gleich sein, frage ist nur mit den Kosten? Hallo Johannes, was das Timing angeht: Geld anlegen ist wie Vater werden. Es gibt immer einen guten Grund gerade jetzt nicht anzufangen. Ab da ist es dann auch sinnlos Alternativpfade zu verfolgen.

Mit diesem ganzen "Was-wäre-wenn" macht man sich nur verrückt. Das stimmt so nicht. Momentan ist es politisch so gewollt, dass diese Art der Rente zum Auszahlungszeitpunkt steuerfrei ist. Ich vermute aber, das wird in 20 bis 30 Jahren sein. Du wettest hier auf die zukünftige Steuerpolitik.

Bedenke aber, das es sich dabei um zwei verschiedene Anlageklassen handelt, die man nur bedingt vergleichen kann. Im Sinne der Diversifikation ist es wichtig verschiedene Assetklassen zu besitzen. Die Rente könnte ein guter Baustein sein. Das kommt auf die Ausgestaltung des Vertrages an. Du wechselst hier die Anlageklasse. Ich würde hier nach operativen Gesichtspunkten entscheiden Gebührenminimierung und einfach umzusetzen. Wenn Du zwei mal jährlich anlegst, kannst Du das gleich mit einem Rebalancing verbinden.

Du musst das dann aber auch durchziehen und nicht rumzicken "Hach, die Kurse sind so hoch Operative und psychologische Gründe sind hier entscheidend, denn egal wann man investiert, den optimalen Zeitpunkt wird man eh nicht erwischen. Hallo Finanzwesir, Danke für den Tipp. Cost average effect nehme ich an ist zu vernachlässigen richtig?

Ob sparplan oder zwei mal im Jahr investieren ist nach meinem Gefühl auf Dauer gleich, oder? Welchen online broker kann man empfehlen? Soll man sich von den Aktionen leiten lassen? Danke für das Feedback für mich soweit nachvollziehbar. Was war für dich entscheidend bei deiner Wahl? Meiner Meinung nach macht es erstmal Sinn Vermögen aufzubauen,also erstmal in ETFs welche die Dividenden automatisch reinvestieren zu setzen, um dann durch umschwenken auf ETFs die ausschütten passives Einkommen zu generieren?

Hallo Johannes, es ist gerade umgekehrt: Alles Ausschütter ;- Gegen die von Dir vorgeschlagene Strategie ist nichts einzuwenden. Hier gibt es meiner Meinung nach kein Richtig oder Falsch, sondern es hängt von den Lebensumständen ab.

In dieser Phase kann man sich monate- oder sogar jahrelang aufhalten. Es gibt immer noch etwas zu bedenken. Es geht nicht darum, auf das letzte Prozent zu optimieren das klappt nie, weil die Zukunft ungewiss ist, siehe auch http: Ok also bist du auch ein Befürworter der sogenannten Dividenden-Aristokraten: Dann machen wir es doch ganz einfach Strategie o. Hallo Finanzmisere und vielen Dank für die informative Seite und guten Anregungen.

Ich bin gerade dabei mir ein Etf- Depot aufzubauen, welches ich mit monatlichen Zahlungen als Sparplan mind. Meine Strategie habe ich nach langem Hin und Her- und intensivem Lesen, vor allem des Strategieplaners justetf.

Einmal im Jahr möchte ich ein Rebalancing u. China aus den EM ausscheiden. Ich habe ausschüttende u. Steuerproblematik anlegen zu können. Der Anbieter der ETF war mehr eher egal. Ich habe auf TER u. Grösse Wirtschaftlichkeit geachtet und neben den Rating-Noten auch die Performance der vergangenen Jahre berücksichtigt.

Auf den DAX habe ich erst einmal verzichtet. Auf dem Blog von Ulrich gibt es hierzu diesen Artikel: Danke für die Infos die ich hier gefunden habe! Den Meisten wird es langweilig vorkommen aber da ich gerade mein ETF Depot fertig bekommen habe, stell ich es auch vor: Somit entstehen ausschüttungsgleiche Erträge, die du im Rahmen deiner Einkommenssteuererklärung versteuern musst. Hallo Markus, danke für den Hinweis. JustETF hat die Linkstruktur geändert.

Ich habe das jetzt nachgezogen. Lieber Finanzwesir, Ersteinmal möchte ich mich für die Artikel und generell deinen Blog bedanken. Ich bin jetzt aktuell 18 Jahre alt und würde diese als Altersvorsorge nutzen, allerdings würde ich noch sehr gerne was Ausschüttendes haben, jetzt stellt sich mir die Frage, was ist sinnvoller?

Ein ausschüttenden ETF oder auf Div. Der Kurs spielt ja hier eig. Hallo Marcel, mit 18 Jahren schon an die Altersvorsorge zu denken ist wirklich sehr vorausschauend. Als 18jähriger hast Du die Zeit voll auf Deiner Seite.

Du kannst über Jahrzehnte den Zinseszins-Effekt nutzen. Deshalb ist es klug, früh anzufangen und die gesamten Erträge wieder anzulegen. Bis Du 38 bist, wird sich Deine Altersvorsorge nicht besonders doll entwickelt haben. Dann aber hast Du zwei sehr lukrative Jahrzehnte vor Dir und sitzt dann hoffentlich mit 68 auf einen ordentlichen Geldhaufen. Damit kommen wir zu Punkt 2: Ausschüttende ETFs beziehungsweise dividendenstarke Aktien. Lohnst sich das für einen so jungen Menschen?

Um wie viel Geld geht es in absoluten Zahlen? Du musst aber die entsprechenden Freistellungsaufträge stellen und das in der Steuererklärung angeben. Es sei denn, Du siehst das als Experiment und möchtest es einfach mal ausprobieren. Oder, ein anderer Grund: Selbst wenn Du nur 5 Euro an Dividenden bekommst, motiviert Dich das weiterzumachen.

Dann kauf, was immer Du magst. Ich persönlich würde mit den beiden ETFs weitermachen, bis ich Das Wichtigste ist ja sowieso die Ausbildung gut zu beenden und dann einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden. Dagegen verblasst alles andere.

Bitte gebt mir eine Hilfestellung bevor ich mich später ärgere. Was spricht gegen bzw für diesen ETF. Hallo Reisender, den Arero hat der Finanzwesir schon mal diskutiert, schaust Du hier: Ich wollte den Kram nicht haben und bezweifele, dass es viele gibt, die das Konstrukt ausser dem Emittenten verstehen.

Aber wie und was? Weil ich es so will. Es ist das Zweier-Depot mit einer leichten Europa-Übergewichtung. Ich glaube, dass Europa trotz der ganzen Krisen auf einem guten Weg ist und möchte deshalb meinen Heimatkontinent stärker gewichten. Servus Finanzwesir, erstmal Hut ab! Ich lege selber seit so ähnlich an und denke ebenfalls, dass das kein schlechter Weg ist.

Warum finden sich in deinem persönlichen Wunschdepot das Dreierdepot, dass Du in Zukunft wählen würdest keine Rohstoffe z.

Was hältst Du davon? Wichtig ist das aber eh nicht, denn die Aufteilung ist sehr viel wichtiger als der konkrete Anbieter des Index. Kann man so machen.

Hallo Finanzwesir, ich bin heute über deine Seite gestolpert und habe mit Interesse einige Artikel gelesen, da ich seit einiger Zeit dabei bin, mir etwas mehr Finanzwissen anzulesen, um mein Geld nicht nur auf dem Tagesgeldkonto zu parken Folgendes ist mir aufgefallen: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen mit aufzunehmen als "Sicherheitskomponente".

Bei den Artikeln, die ich bislang auf deiner Seite gelesen habe, war davon keine Rede. Darf ich fragen, warum? Wenn Du nicht so viel Geld hast, dass du die Für den Sparplan zahle ich keine Depotgebühren und nach Auslaufen der Aktionen hat die Comdirect immer noch annehmbare Gebühren. Daher habe ich mich auch dafür entschieden. Dort bin ich froh um jedes weitere Jahr kostenlose Einzahlungen, kräme mich aber nicht, wenn das Aktionsangebot dennoch ausläuft.

Market Timing auf die Performance im vgl. Daher werde ich nach dem Auslaufen der Aktionen ebenfalls auch quartalsweise Sparen umsteigen. Es bleibt sowieso dabei: Änderungen, seien es die Ordergebühren, Replikationsmethode, Steuergesetze o. Auch wenn das Kontrahentenrisiko jetzt nicht verteilt ist Such Dir ein nettes Aktionsangebot, z. Auch ich versuche mich am Vermögensaufbau u. Volumen recht gut befüllt ist und lt. Bundesanzeiger steuereinfach zu sein scheint.

Dies kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, warum das so gemacht wurde keine nähere Infos. Schau Dir dazu mal folgenden link an: Fonds, die dort beheimatet sind, können sich aufgrund zahlreicher Doppelbesteuerungsabkommen eher Quellensteuer zurückholen. Vom Kontrahentenrisiko habe ich immer nur bei Swappern gelesen.

Der UBS ist aber Replizierer bzw. Das hört sich ja interessant an. Danke für den Hinweis, werde mich da nochmal in den Artikel einlesen! Ich habe zu meiner Frage schon Dummerchen auf https: Ich habe mir jetzt gedacht, dass die Frage eigentlich auch gut hierhin passt und mich auch deine Meinung dazu interessiert. Grundsätzlich möchte ich mein ETF Portfolio möglichst simpel halten. Im Moment beschäftige ich mich damit, eine Soll-Gewichtung zu finden, welche ich für die nächsten Jahre: Aufgrund meiner bisherigen Lektüren, würde ich auch gerne einen Mittelweg zwischen Marktkapitalisierung und BIP nehmen.

BIP-Gewichtung und Marktkapitalisierung sind für mich beides -ich nenn sie jetzt mal so- dynamische Ansätze. Die Gewichtung verändert sich über die Jahre, je nachdem wie wie sich halt die Marktkapitalisierung bzw. Diese Dynamik der Gewichtung finde ich sinnvoll. Grundsätzlich sind ja Szenarien möglich, bei denen ich plötzlich eine Gewichtung habe, welche nicht mehr zwischen BIP und Marktcap liegt oder sogar weit entfernt von beiden sind, was mich irgendwann verunsichern würde.

Übertrieben gesagt zum Verdeutlichen , was mache ich jetzt aber, wenn in 30 Jahren bspw. Oder wenn sich die Marktkapitalisierungen plötzlich so verändern würden, dass mein USA Anteil schlussendlich tiefer ist, als ihre entsprechende Marktkapitalisierung und ihr BIP.

Um den Rebalancierungsvorteil zu nutzen, sollte man ja seine einmal gewählte Gewichtung über den ganzen Anlagehorizont beibehalten. Darum meine Frage an dich, du hast dich ja auch für einen Mittelweg zw. Wie sieht dieser aus und hat er statische Komponenten? Oder siehst du meine Problematik gar nicht als Problem? Ich sehe das Ganze nicht als Problem. Wenn sich die Welt verändert, dann darf sich dein Portfolio doch auch gerne ändern. Du musst es ja nicht jedes Jahr aufs Zehntel genau nachziehen.

Ich gehe persönlich für mein Depot sowieso davon aus, dass es nicht mal 10 Jahre so bestehen bleibt. Wer kannte denn vor 10 Jahren bitte schon ETF? Wie der Wesir selber immer sagt: ETF sind nicht die Goldrandlösung, sie sind nur im Moment!

Dann sind insgesamt Denn wir haben dann Euro, Euro und Euro. Hier der Link zur Ing-Diba. Das bestimmte Märkte zB. Regression zum Mittelwert halt dh. Ich beschäftige mich jetzt ca. Warum ist das eine "Unsicherheit" für dich? Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten Es gibt Leute, die sind mit der Fondslösung schon am zufriedensten, und es gibt welche die lieber an zwei dutzend Positionen bis zur dritten Nachkommastelle herumtüfteln wollen.

Da gibt es auch nicht wirklich ein allgemeines "richtig" oder "falsch", sondern jeder soll dass machen, womit er sich am wohlsten fühlt und vom Management-Aufwand noch vernünftig und wirtschaftlich umsetzen kann. Was, denkst du denn, "fehlt" dir noch in deiner Aufteilung, bzw. Oder zusätzlich Smallcaps und Faktoren wie Value etc. Kann, wie gesagt, aber nicht muss - eben je nachdem, was jeder selbst davon hält.

Oder meintest du eher Streuung über weitere verschiedene Anlageklassen? Anleihen, Rohstoffe, Immobilien unternehmen ;- , und so weiter? Kann man machen, klar - wie gesagt, das ist individuell jedem Anleger nach eigenen Ermessen selbst überlassen und es kann da kein allgemeines "das musst du machen!

Am besten ist es, du liest dir selbst die Argumente für und gegen diese Anlageklassen selbst durch und entscheidest am Ende, was dich davon überzeugt und was nicht.

Warum dir niemand "von aussen" was zu deinem speziellen Fall vorsagen kann, wird auch klar, wenn man eigentlich mal überhaupt erst auf die Basics zu sprechen kommt, bevor es danach um die Anlageklassen und deren Verteilung geht: Viel wichtiger ist ja doch überhaupt dass du dir erst Gedanken machst, was für ein Anlageziel du hast, welchen Anlagehorizont, welche Risikotoleranz usw Deswegen also als erstes daraus zB.

Mit was für genauen ETFs du dann deinen Risikoanteil im einzelnen bevölkern willst, ist dann erst die Kür nach der Pflicht.

Ein Tip, auch wenn das erstmal vllt blöd klingt - dann schau dir die Charts doch auch einfach nicht mehr an? Wenn es dir zB. Ha, klappt meist doch eh nicht, denn wer schon vorher so vorsichtig rangeht, hat doch gerade im Crash wenn alle Schlagzeilen vom Weltuntergang schreien erst Recht nicht die Nerven, dann All-In zu gehen "was, wenn es noch weiter runter geht?

Einfach immer eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitintervall investieren egal wie die Kurse grad stehen und situationsbedingt rebalancen um die Allokation auf Kurs zu halten.

Das wird natürlich nie die im Rückblick ;- allerbeste Methode sein, aber eben auch nicht die allerschlechteste, und für die meisten Menschen wohl auch immer die entspannteste. Die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Risikobereitschaft bei Privatleuten mit steigendem Vermögen oft tendenziell eher nachlässt, weil sich die Gedanken dann immer mehr zuerst mal um die Bewahrung der mühsam zusammengearbeiteten Lebensleistung drehen. Deswegen, siehe Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen und dann einfach nur noch stur dran halten.

Mit was für ETFs du dass am Ende umsetzt, ist eigentlich fast schon das unwichtigste in der ganzen Kette - aber falls du zu deinem speziellen Vorschlag zum Schluss noch einen Kommentar willst World, Europa, EM, klar kann man so machen, da wird dir hier sicher niemand prinzipiell wiedersprechen.

Ach, und im Ernst: Es gibt nicht den richtigen Einstiegszeitpunkt. Du kannst Dir viele tolle Vorgehensweisen überlegen und z. Deine Einzahlungen auf je 10 Monate zu je 10TE aufteilen. Wenn es dann am Ende des Schläfst Du hingegen besser, wenn Du eher in kleineren Tranchen anlegst, ist da auch ok.

Du wirst es eh nicht perfekt machen - musst Du zum Glück aber auch nicht. Kleine Lektüre zum Thema: Oder hast Du im Vorfeld schon an der Börse investiert, jedoch nicht passiv? Es sei denn die TE sind für dich eher Peanuts, die Du in den nächsten Jahren immer wieder anlegen kannst.

Dann ist das natürlich was anderes. Wenn dies wirklich Deine Erstinvestition in Aktien ist, würde ich entgegen meiner persönlichen Vorgehensweise eher zu einer schrittweisen Anlage raten. Dann bist Du nicht von heute auf morgen mit der vollen Investition den "Gezeiten" ausgesetzt. Vielen Dank für deinen für mich sehr hilfreichen Kommentar und den Link, der der ja exakt auf meine Situation passt.

Nach einer Nacht drüber schlafen, werde ich schrittweise investieren - nimmt mir jedenfalls etwas von dem Hin und Her im Kopf. Und ich werde hier einen Alarm setzen, wenn ich loslege. Eine Auswahl meiner früheren Unbedarftheit um nicht zu sagen Dämlichkeit und meine Glücks:. Nicht zu vergessen, der an meine BU Versichung gebundene Fonds, der zehn Jahre brauchte, um die Verwaltungsgebühren wieder einzuspielen ist seit einigen Jahren auf Eis gelegt.

Ich bin ja eher Europa orientierter, wenn später noch mehr hinzu kommen sollte würde ich dann noch einen für den US-Markt hinzunehmen. Naja, es geht noch nichtmal ums rentieren an sich, sondern überhaupt erst ums möglich-sein. Die Broker haben Mindestbeträge für ihre Sparpläne https: Also auch wenn natürlich alles besser als nichts ist, wäre es prinzipiell schon besser wenn du deine Sparrate erhöhen könntest.

Ich würde den Leuten umso mehr noch, wenn sie ja Anfänger sind generell raten, lieber mehr als weniger zu streuen, und die Basis gleich mit einem ETF auf die ganze Welt zu legen. Das wird bei den kleinen Raten wohl eh nicht wirtschaftlich vernünftig umzusetzen sein, für den Sicherheitsanteil des Kapitals reicht erstmal schon eher ein Tagesgeldkonto.

Aber lieber jetzt beginnen als nie denke ich mir. Der Rest kommt eigentlich immer auf mein Tagesgeld Konto! Danke, dass ihr eingesprungen seid Stefan: Von meiner Seite ist da nichts mehr hinzuzufügen. Ich finde es sehr gut, dass Du anfängst. Heute mit 25 Euro anzufangen ist besser als in einem Jahr mit Euro zu starten.

Du sammelst Erfahrungen, stellst fest, was geht und was nicht. Ganz oft habe ich festgestellt: Der Appetit kommt mit dem Essen. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in einem Jahr Bilanz ziehst und sagst: Könnte aber mehr sein. Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen. Hat sich in den letzten Jahren an dieser grundlegenden Einstellung etwas geändert, oder würdest du persönlich auch im Jahr ein ETF-Depot so strukturieren?

Ich hatte mich nur etwas gewundert, da du letztens zwischen den Zeilen für den sogenannten risikofreien Teil Gold und Anleihen-ETFs als Ersatz für hohe Tagesgeldkonten in Betracht gezogen hattest, falls ich mich da richtig erinnere. Daher hätte es ja auch sein können, dass du auch den rsikobehafteten Teil inzwischen anders strukturieren würdest.

Aber falls es irgendwann soweit kommt, wirst du sicher einen neuen Artikel schreiben,. Halb richtig ;- Gold - niemals.

Gold ist kein Ersatz für Tagesgeld, sondern für ganz schlimme Zeiten, wenn das Internet abgeschaltet ist und wir unsere Kartoffeln im Vorgarten ziehen. Ja, wenn Du mehr als Dann greift die Anlagensicherung nicht mehr so richtig. Du bist dann in so einem blöden "Dazwischen". Es geht dann nicht mehr darum Zinsen zu erhalten, sondern im Falle eines Falles das Geld nicht zu verlieren.

Die Bundesrepublik Deutschland als solche ist hoffenlich pleiterobuster, als die Banken der Republik. Diese Überlegung steckt dahinter. Moin Felix, da gehen die Geschmäcker immer auseinander. Ich persönlich finde, dass solche "Quality", high dividend, low volaitility etc. Varianten der Indices nur wieder das verwässern, was ich eigentlich will: Diese Rosinenpickerei hat dagegen wieder den heimlichen Hintergedanken den "breiten Markt" durch irgendwelche Tricks doch noch zu schlagen.

Das kostet aber Gebühren und es leidet natürlich die Marktbreite Titel statt ca. Ich hatte mal eine Artikelserie zu den ganzen neumodischen aufkommenden "Smart Beta"-ETFs geschrieben, unter anderem auch in einem Kapitel den Quality-Faktor genauer vorgestellt. Link unten mitgeliefert, kannst ja mal lesen wenns dich interessiert.

Womit ich persönlich noch Probleme hätte, ist dass du meinst in Quality zu investieren, weil du es irgendwo bei einer Autoritätsperson oder was man dafür hält mal "gehört" hast. Das reicht eigentlich nicht. Wurden denn auch verständliche und überzeugende Argumente mitgeliefert, warum Quality besser sein soll? Wenn nicht, hätte sich die Sache entweder a gleich erledigt oder b sollte wenigstens zum Anlass genommen werden eigene Nachforschungen zum Sinn und Zweck dahinter anzustellen.

Gut, du fragst wenigstens hier nach und hast damit schonmal die Hälfte der Recherchearbeit delegiert, aber trotzdem solltest du dir immer noch verschiedene unabhängige Argumente von Dritten pro UND contra besorgen. Hier ist soweit alles im Rahmen. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad. Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können.

Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt. Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris. Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen.

Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt. Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk. Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde.

Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB. Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen. Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich.

Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind. Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben. Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat. Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt.

Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen.

Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen? Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat.

Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen. Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind.

Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein. Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle.

Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt. Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca. Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra.

Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben. Heute sind es die Underperformer überhaupt.

Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit. Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen.

Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt. Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch. Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen. Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ? IMO absolut gar nix. Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde.

Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor. Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe.

Warum ist das wichtig? Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht? Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen?

Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"? Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden.

Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich. Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben.

Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren? Was ist langfristig, was ist geschlagen? Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt.

Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen. So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik. Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen?

Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen. Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht.

Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre. Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung?

Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert? Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat?

Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger. Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt.

Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen. Muss man auch nicht wissen.

Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt. Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt.

Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar. Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-. So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:. Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige.

Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne! Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle. Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen!

Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen! Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst. Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein.

Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht!

Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut. Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart.

Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus?

Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen. Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst.

Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast. Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab.

Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen. Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da? Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht?

Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird.

Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein. ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel. Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst?

Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen.

Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird. Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht.

Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch.

Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist. Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich.

MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen. Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst".

Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen. Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs. Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation.

Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden. Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein? Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen.

Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten. Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:.

Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:. Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand.

Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt.