Umsatzplus in 2001 erzielt

 


Ein Teilzeitarbeitsvertrag kann auch durch übereinstimmende Änderung des bestehenden Vollzeitarbeitsvertrags zustandekommen, wenn Arzt und Mitarbeiter sich über die Verkürzung der Arbeitszeit einigen.

Ratgeber rund um das Arbeitsrecht


Fast jede radiologische Praxis beschäftigt auch Teilzeitkräfte. Wer Teilzeit arbeitet, hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Vollzeitbeschäftigter.

Welche dies sind und worauf der Praxischef bei der Gestaltung des Teilzeit-Arbeitsvertrags achten sollte, klärt der nachfolgende Beitrag.

Wenn der Praxischef neue Mitarbeiter einstellt, kann er mit ihnen die wöchentliche Arbeitszeit frei vereinbaren.

Liegt diese unter der vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Kollegen, spricht man von einem Teilzeitarbeitsverhältnis. Ein Teilzeitarbeitsvertrag kann auch durch übereinstimmende Änderung des bestehenden Vollzeitarbeitsvertrags zustandekommen, wenn Arzt und Mitarbeiter sich über die Verkürzung der Arbeitszeit einigen. Voraussetzung dafür ist aber, dass in der Arztpraxis mindestens 15 Arbeitnehmer beschäftigt sind und das Arbeitsverhältnis des Mitarbeiters länger als sechs Monate besteht.

Die Grenze von 15 Mitarbeitern wird unabhängig vom Beschäftigungsumfang pro Kopf ermittelt. Es werden alle Beschäftigten einbezogen — mit Ausnahme von Auszubildenden, Praktikanten sowie Arbeitnehmern, die als Ersatz für in der Elternzeit befindliche Mitarbeiter eingestellt worden sind. Wie die Arbeitszeit des teilzeitbeschäftigten Mitarbeiters auf die einzelnen Wochentage verteilt wird, können Arzt und Mitarbeiter innerhalb der Grenzen des Arbeitszeitgesetzes inpiduell und flexibel festlegen.

Wie viel Flexibilität bei der Verteilung der Arbeitszeit gewünscht ist, sollte sich aus dem Arbeitsvertrag klar entnehmen lassen. Entsprechende Formulierungen könnten zum Beispiel wie folgt lauten: Entscheidend für die Anzahl der Urlaubstage sind die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro Woche, nicht hingegen die wöchentliche Stundenzahl. Eine längere Urlaubsdauer kann sich aus dem Tarifvertrag oder dem Arbeitsvertrag ergeben. Der anteilige Urlaubsanspruch von teilzeitbeschäftigten Mitarbeitern errechnet sich wie folgt: Eine Kollegin, die drei Tage pro Woche arbeitet, erhält dementsprechend 15 Urlaubstage 25 Urlaubstage: Arbeitet die Teilzeitkraft an allen betriebsüblichen Arbeitstagen nur mit reduzierter täglicher Arbeitszeit, hat sie den gleichen Urlaubsanspruch wie eine Vollzeitkraft.

Im obigen Beispiel wären dies 25 Urlaubstage. Eine Pflicht zur Leistung von Mehrarbeit für die Teilzeitkraft besteht nur, wenn sie arbeitsvertraglich vereinbart ist oder der Arbeitsbedarf des Arztes auf einen betrieblichen Notfall zurückzuführen ist.

Arbeitszeit, die wegen eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, ist vom Arzt zu vergüten. Diese Entwicklung schlägt sich auch in den Marktzahlen nieder. Übernachtungen registriert und damit 2,7 Mio. Dabei hat die steigende Nachfrage Auswirkungen auf die Raten genommen. Ein weiterer Trend lässt sich in immer kurzfristigeren Buchungen erkennen.

Wurden noch fast 20 Prozent der Buchungen mit einer Vorlaufzeit von 8 Wochen getätigt, beträgt der Anteil nur noch 9 Prozent. Fast jede zweite Buchung erfolgt inzwischen zwei Wochen vor der Anreise.

Begünstigt wird diese Entwicklung unter anderem durch die zunehmende Digitalisierung und der damit einhergehenden Erwartungshaltung, kurzfristig Buchungen vornehmen zu können. Schneller sein, statt organisches Wachsen scheint derzeit Trend zu sein. Dies gilt besonders für München. Unter dem Begriff der hybriden Konzepte werden derzeit sogar Objekte geplant, die eine Mischung der unterschiedlichen temporären Wohnformen und Zielgruppen unter einem Dach anstreben.