Großes Ausmisten bei Anleihen: Wie man die Liquidität am Credit-Markt erhöht

 

Wie bereits angeklungen ist, können Anleihen an der Börse gehandelt werden. Je nach Angebot und Nachfrage schwankt der aktuelle Kurswert der Anleihe. Angegeben wird dieser Kurswert immer in Prozent vom Nennwert.

Denn je näher sich die Anleihe dem Ablaufzeitpunkt nähert, desto mehr gleicht der Börsenkur dem Rückzahlungsbetrag Nennwert der Anleihe an. Der Mantel verbrieft die Forderung des Gläubigers. Das nach dem Zweiten Weltkrieg aufkommende Wirtschaftswunder belebte auch den deutschen Rentenmarkt , denn im Jahre notierten die deutschen Börsen über verschiedene Industrieobligationen. Es können also deutlich mehr Anleihen in einem bestimmten Zeitraum ausfallen, als man es bei stochastisch unabhängigen Ausfällen erwarten würde.

Primärmarkt: Werkstube für Wertpapiere

Wie bereits angeklungen ist, können Anleihen an der Börse gehandelt werden. Je nach Angebot und Nachfrage schwankt der aktuelle Kurswert der Anleihe. Angegeben wird dieser Kurswert immer in Prozent vom Nennwert.

Dabei handelt es sich exakt um jene 1. Auf 19 Seiten werden mir die einzelnen Anleihen angezeigt, deren Währungsdenominationen vom australischen Dollar bis zum südafrikanischen Rand reichen.

Bei einigen dieser Emissionen sind mittlerweile sogar fast überhaupt keine Anleihen mehr in Umlauf, während bei anderen noch Papiere im Wert von über 1 Mrd.

Für jede dieser Anleihen gibt es dann einen Verkaufsprospekt von mehreren hundert Seiten, auf denen die konkreten Einzelheiten, die Absicherungsmechanismen sowie die Risiken des entsprechenden Anlageinstruments detailliert aufgeführt werden. Die erste Möglichkeit, die Liquidität an den Anleihenmärkten zu verbessern, besteht also darin, bei den Anleihenemissionen einmal ganz gründlich auszumisten: Wie aber könnte dies geschehen? Nun, die einzige Möglichkeit, eine absolut fungible und sich unendlich oft verlängernde Anleihenemission hinzubekommen, besteht darin, Papiere mit unbefristeter Laufzeit zu strukturieren.

Somit hätte die als Benchmark für jedes Unternehmen zugrunde gelegte liquide Anleihe also kein Rücknahmedatum. Würde eine solche Firma weitere Kredite aufnehmen wollen, so könnte sie einfach zusätzliche Papiere derselben Anleihe begeben.

Wenn die Verbindlichkeiten dann getilgt werden sollen, würde dies auf genau dieselbe Art und Weise erfolgen wie bei Aktienkapital.

Man würde am Markt also einen Rückkauf ankündigen und dann die entsprechenden Anleihen, die man zuvor am Offenmarkt erworben hat, übernehmen und tilgen. Und was ist mit dem Kupon? Man könnte beispielsweise festlegen, dass alle Anleihen einen Kupon von — sagen wir mal — 5 Prozent aufweisen. Allerdings würden die Kurse dieser Papiere dann über längere Zeit deutlich von ihrem Nennwert abweichen, sofern die dann gerade vorherrschenden Renditen durch ein Hoch- bzw.

Sie sehen aber schon hier sicherlich die Probleme, die eine solche Vorgehensweise an den Märkten für Anleihen-Futures verursachen würde, an denen der fiktive Kupon eines Futures zwischenzeitlich modifiziert werden muss, um so einem sich verändernden Zinsumfeld Rechnung zu tragen.

Deshalb und aus einem weiteren Grund, auf den ich zu einem späteren Zeitpunkt noch eingehen werde würden alle diese neuen Anleihen mit unbefristeter Laufzeit variabel verzinst werden. Erlischt die Anleihe einmal, kehren Sie zu Ihrer ursprünglichen Investition zurück. Verschiedene Arten von Anleihen haben auch verschiedene Laufzeiten bzw. Fälligkeitsdaten - entscheiden Sie sich dazu, eine Anleihe zu kaufen, kann es eine mit 1-jähriger Laufzeit, oder auch jähriger Laufzeit sein.

Nehmen wir an, Sie investieren Zum Ende der Laufzeit erhalten Sie dann die investierten Die Terminologie rund um das Thema Anleihen lässt dieses viel komplizierter erscheinen, als sie in Wirklichkeit ist. Das passiert primär, weil jedes Land, das eine Anleihe ausstellt, einen anderen Begriff dafür einsetzt. Britische Staatsanleihen, zum Beispiel, werden Gilts genannt. Die Laufzeit eines Gilts wird in der Regel im Namen selbst erwähnt.

Ein Gilt mit zweijähriger Laufzeit wird somit 2-Jahres-Gilt genannt. Inzwischen werden Anleihen in den Vereinigten Staaten als Bundesanleihen angesehen. Bundesanleihen werden, abhängig von Ihrer Laufzeit, in drei verschiedenen Kategorien angeboten:. Andere Länder verwenden unterschiedliche Namen für Ihre Anleihen - sollten Sie also Staatsanleihen in anderen Ländern als in den USA oder Grossbritannien handeln wollen, empfiehlt es sich zuvor über die einzelnen Märkte zu informieren. Selbstverständlich können Sie auch Staatsanleihen erwerben, die keine festen Kupons haben.

Stattdessen bewegt sich die Verzinsung entlang der Inflationsrate. Genau wie Aktien, können Staatsanleihen als Investition gelten, oder über den freien Markt an andere Trader verkauft werden.

In Anlehnung an das oben genannte Beispiel, nehmen wir an, Ihre Jahres-Anleihe befindet sich in der Halbzeit ihrer Laufzeit, und Sie haben woanders eine bessere Investition erkannt. Um das dadurch entstandene Defizit auszugleichen, können Sie Ihre Anleihe für weniger, als den zuvor investierten Betrag von Allerdings steigt in diesem Fall die erreichte Rendite, da der Käufer den Kupon für einen niedrigeren Preis erworben hat.

Eine Anleihe mit dem gleichen Preis wie ihr Ausgabebetrag wird zu par gehandelt sog. Steigt der Kurs über par, wird die Anleihe zu einem Bonus gehandelt. Wie bei jeder finanziellen Anlage werden die Preise durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage diktiert. Das Angebot von Staatsanleihen wird von jedem Staat individuell festgelegt.

Neue Anleihen werden bei erkanntem Bedarf neu herausgegeben. Die Nachfrage für Anleihen hängt von der Attraktivität einer Investition ab. Zinssätze können einen bedeutenden Einfluss auf die Nachfrage nach Anleihen. Sind die Zinssätze niedriger als der Kupon einer Anleihe, steigt die Nachfrage nach dieser Anleihe, da sie folglich als noch bessere Investition angesehen wird.

Sollten die Zinssätze jedoch über den Kupon-Satz der Anleihe steigen, fällt automatisch auch die Nachfrage. Aufgrund dessen kann es lohnenswert sein, die eigene Investition zu stückeln. So können Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit erworben werden, um einen adäquaten Mix aus hoher Rendite und Liquidität im eigenen Portfolio zu schaffen.

Das Risiko von Anleihen ist die wichtigste Kennzahl überhaupt. Grundsätzlich wird die Bonität des Emittenten von Ratingagenturen bewertet. Gute Bewertungen bedeuten, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit nachkommen wird. Aus Sicht des Anlegers ist das positiv, allerdings fällt die Rendite bei sicheren Anleihen recht gering aus.

Je höher das Risiko einer Anleihe, desto höher ist auch dessen Rendite. Mehr zur Bonität erfahren Anleger im nächsten Abschnitt. Beim Kauf von Finanzprodukten muss immer auf deren Kosten geachtet werden. Anleihen zählen zu den günstigsten Produkten überhaupt. Das gilt sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf. In beiden Fällen werden nur sehr geringe Transaktionskosten fällig.

Anders sieht es hingegen aus, wenn Anleihen über Rentenfonds erworben werden. Diese zählen zu den teuersten Finanzprodukten. Nicht immer werden Anleihen in Euro erworben.

Insbesondere der amerikanische Markt bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mit Anleihen attraktive Renditen zu erwirtschaften. Beim Kauf einer solchen Anleihe entsteht folglich ein Währungskursrisiko.

Es ist durchaus denkbar, dass Veränderungen des Umfelds zu Verlusten des Unternehmens führen und somit die Anlegerinvestitionen gefährden.

Die Unsicherheitsfaktoren überwiegen in dieser Bewertungskategorie. Zwar ist die Rendite dadurch recht hoch, das Investment gilt aber bereits als unsicher. Nur wer über eine hohe Risikobereitschaft verfügt, sollte jetzt noch investieren. Das jeweilige Unternehmen ist dann nicht mehr weit von der Insolvenz entfernt.