Fairer Handel

 

Zu EZA Fairer Handel GmbH in Köstendorf finden Sie E-Mail Telefonnummer Adresse Fax Homepage sowie Firmeninfos wie Umsatz, UID-Nummer, Firmenbuchnummer, Mitarbeiterzahl, Bankverbindung, Import-Quote, Export-Quote, Gesellschafter, Geschäftsführer, Filialen ‒ eingetragen unter Großhandel mit Kaffee und Tee in Salzburg.

Besonders in den Ländern des Südens ist Wassermangel ein gravierendes Problem. Was ist Fairer Handel? Expedition zum Müllstrudel der Menschheit Worldwatch Institute:

Weltläden finden

Was ist Fairer Handel? Egal auf welchem Kontinent oder in welchem Land: Menschen wollen mit ihrer Arbeit mindestens so viel verdienen, dass sie davon leben können. Wenn ein Bauer trotz harter körperlicher Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen.

Besonders hoch war der Zuwachs von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel. Dies entspricht einem Anteil von 79 Prozent an allen fair gehandelten Waren. Der Lebensmitteleinzelhandel folgt mit 16 Prozent. Der Absatz im Online Handel verdoppelte sich auf 4 Mio. Euro und macht somit 2,5 Prozent des gesamten Markts aus. Eindeutige Spitzenreiter unter den fair gehandelten Produkten sind Kaffee, Kunsthandwerk und Kakaoprodukte. Was als "Freier Markt" bezeichnet wird, ist eigentlich ein System mit starken Regelungen für Ein- und Ausfuhrzölle, Agrarsubventionen und Steuern auf Seiten der Industrieländer, dass dafür sorgt, dass ihre Stellung auf dem Weltmarkt ungleich besser ist als die der Entwicklungsländer.

Deren Handelsbeziehungen werden auf diese Weise vom Marktgeschehen in den Industrieländern diktiert. Für viele Rohwaren wie z. Kaffee, Kakao und Zucker wird ein Weltmarktpreis an den Börsen ausgehandelt, der dann weltweit gilt.

Der Preis setzt sich aus Angebot und Nachfrage sowie Spekulationen über zukünftige Geschäfte zusammen. Die Produzentengruppen haben auf dieses System keinen Einfluss. Diese Preise ändern sich jedoch ständig - die Produzenten der Rohwaren mit ihren schwankenden Preisen haben kein verlässliches Einkommen.

Neben den niedrigen Rohwarenpreisen führt die Überproduktion - wenn das Angebot schneller steigt als die Nachfrage - zu fallenden Preisen und damit zu einer Verarmung der Produzenten. Dazu kommt, dass die meisten Produzenten ihre Ware an Zwischenhändler verkaufen, da sie keine direkten Handelsbeziehungen besitzen.

Diese zahlen jedoch selten angemessene Preise, da auch sie an dem Handel verdienen wollen. All dies führt dazu, dass die Bauern zu Preisen verkaufen müssen, die oftmals nicht einmal die Produktionskosten decken. Armut trotz Arbeit - das ist das Schicksal vieler Menschen, die in armen Ländern in der Landwirtschaft tätig sind. Mehr über die Funktionsweisen des Weltmarkts erfährst du in dem Beitrag Agrarhandel und schau dir das Video an:. Der Faire Handel findet zwischen Kleinproduzenten und Arbeitern des Südens und den Importeuren statt, die zu fairen Bedingungen kaufen.

Vom Fairen Handel gefördert werden nur Produzentengruppen und Plantagenarbeiter. Diese erhalten für ihre Produkte garantierte Mindestpreise, die ihre Produktions als auch die Lebensunterhaltskosten decken. Dazu kommt ein Aufschlag, der für Gemeinschaftprojekte verwendet werden darf, wie z.

Die Produktionskosten lagen jedoch bei rund 80 US-Dollar. Ein Einkommen, das den Lebensunterhalt der Familien sicherstellt und notwendige Investitionen im sozialen und ökonomischen Bereich z.

Faire Handels-Importorganisationen in Deutschland sind z. Für diese Produkte gibt es keine internationalen Produktstandards und ohne diese können sie auch kein Fairtrade-Siegel tragen. Diese Produkte findest Du vor allem in den Weltläden.

Diese sind unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten zu bezahlen. Auf jeden Fall erhalten die Produzentengruppen durch den Fairen Handel immer bessere Preise als auf dem konventionellen Markt. Der Faire Handel ist somit von hauptsächlich drei Dachorganisationen organisiert: Damit soll eine Soziale und wirtschaftliche Entwicklung, eine Umweltentwicklung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht werden.

Dazu kommt, dass der Faire Handel heute umweltverträglichen Produktionsweisen eine immer wichtigere Bedeutung zuspricht. Nur so kann eine nachhaltigen Entwicklung für Mensch und Natur entstehen.

Für viele Bauern ist es schwierig, ihre Ware zu vermarkten. Oft fehlt es an den einfachsten Dingen wie zum Beispiel einer Transportmöglichkeit der Produkte. Durch den Zusammenschluss in Genossenschaften haben die Bauern die Möglichkeit, ihre Produkte zu vermarkten, sich fortzubilden und für ihre Rechte einzutreten. Angestellte auf Plantagen und in Fabriken erhalten eine angemessene Bezahlung und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub und sozialer Vorsorge — alles Dinge, die bei uns selbstverständlich sind.

In den Industrienationen leisten viele engagierte Menschen Bildungs- und politische Arbeit, um die Verbraucher zu informieren und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abzubauen. Fairer Handel trägt dazu bei, dass Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können.

Alle fair gehandelten Produkte stammen von Produzentengruppen , die den internationalen Fair-Handels-Grundsätzen verpflichtet sind. Die Produzentengruppen sind entweder Genossenschaften oder abhängig Beschäftigte in der Landwirtschaft oder in Fabriken.

Bei der Herstellung von Kunsthandwerk handelt es sich häufig um Kleingruppen oder Familienbetriebe. Die GEPA bemüht sich, ihre Produkte so weit wie möglich im Ursprungsland zu verarbeiten und zu verpacken, so dass möglichst viel der Wertschöpfung im Süden verbleibt. Dies ist aber nicht immer möglich oder sinnvoll.

Deshalb erfolgt auch ein Teil der Weiterverarbeitung in Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Es gibt auch Importfirmen, die nur einzelne Produkte ihres Sortiments fair handeln. Alle Konsumenten entscheiden durch ihr Einkaufsverhalten mit, welchen Stellenwert faire Arbeits- und Lebensbedingungen im weltweiten Handel haben. Nur dank ihnen ist der Faire Handel möglich.

Je mehr Menschen den Fairen Handel auch mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich gemeinsam mit den VerbraucherInnen für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels. Ein Zusammenschluss von nicht geschlossener Mitgliederzahl mit dem Zweck, den Erwerb ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern.

Der Sitz von TransFair e. Seit Mai führt TransFair e. V, in dem sie sich verpflichten, die Standards des Fairen Handels einzuhalten. Er soll den Produzenten ihre Existenz sichern und eine kostendeckende Produktion ermöglichen. Hinzu kommen die Fairtrade-Prämie und ggf. Anders ist es bei Tee oder Bananen: Diese Produkte kommen auch im Fairen Handel teilweise von Plantagen.

Viele Rohwaren werden an der Börse gehandelt, so dass ihr Weltmarktpreis starken Schwankungen unterliegt. Der Faire Handel soll den Produzenten im Süden eine kostendeckende Produktion auch bei sehr niedrigen Weltmarktpreisen ermöglichen. Skip to the navigation. Skip to the content. Startseite Kontakt Impressum Datenschutz Glossar.

Was ist Fairer Handel? Ist der Handel sonst unfair? Was macht den Unterschied? Transparente Lieferkette Wie sieht eine transparente Lieferkette aus? Woher kommen sie, warum gibt es sie und wohin führen sie?